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„Alles vor Ort“

Samtgemeinde Lindhorst / HGV „Alles vor Ort“

Im kommenden Jahr feiert der Handel- und Gewerbeverein (HGV) Lindhorst sein 40-jähriges Bestehen.

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 Einkaufen und mehr: Laut HGV ist in der Samtgemeinde „alles vor Ort“.

Quelle: kil

Samtgemeinde Lindhorst. Mit der aktuellen Entwicklung des Einzelhandels ist André Treichel zufrieden. „Alles vor Ort“ kommentiert der Vorsitzende den Stand der Dinge. Auch Jens Schwedhelm, allgemeiner Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, ist zuversichtlich:

„Die Grundversorgung ist auf jeden Fall langfristig gewährleistet.“ Im Lebensmittelbereich sei die Samtgemeinde sehr gut aufgestellt. Wie berichtet plant Aldi sogar eine Erweiterung seiner Verkaufsfläche in Lindhorst.

Diese Einschätzung bestätigen auch die Zahlen der sogenannten „Cima“-Studie. Von 2006 bis 2011 hat die Lübecker Agentur Hunderte Kennzahlen für den Einzelhandel in den Städten und Kreisen im hannoverschen Umland gesammelt. Im kreisweiten Vergleich liegt die Samtgemeinde Lindhorst als Grundzentrum in den meisten Bereichen im Durchschnitt. #

Ein wichtiger Faktor ist dabei die Einzelhandelszentralität (EHZ). Diese zeigt an, wie hoch die Umsätze des Einzelhandels in einer Kommune gemessen an der Kaufkraft der eigenen Bevölkerung sind. Für Lindhorst wurden 58 Prozent im Jahr 2011 ermittelt. Der kreisweite Durchschnitt der Grundzentren liegt bei 60,5 Prozent. Wie der Name Grundzentrum schon sagt, geht es dort primär darum, die Grundversorgung der eigenen Bürger zu gewährleisten.

Darum, so Schwedhelm, könne man die Samtgemeinde auch nicht mit den Kennziffern von Mittelzentren wie Stadthagen vergleichen, wo die EHZ bei 151,9 Prozent liegt. „Das wäre als würde man Äpfel mit Birnen vergleichen.“ Vor allem im Bereich der periodischen Zentralität – das umfasst Waren wie Lebensmittel und Drogerieartikel – lag Lindhorst 2011 mit 84 Prozent leicht über dem Durchschnitt von 82 Prozent.

Im aperiodischen Bereich – zum Beispiel Textilien und Möbel – kommt die Samtgemeinde nur auf 28 Prozent. Der Durchschnitt: 35,5 Prozent. Einziges konkretes Problem, das Treichel und Schwedhelm momentan sehen, sei die leer stehende Schlecker-Filiale, für die kein Nachfolger in Sicht sei.

Ein Frequenzbringer für den Einzelhandel könnte laut „Cima“-Studie zum Beispiel ein Wochenmarkt sein. In dieser Hinsicht gab es in Lindhorst bereits mehrere Bestrebungen, die bislang aber ohne Erfolg blieben.  kil

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