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Angst vor Lkw-Flut in Lüdersfeld

B 65 gesperrt Angst vor Lkw-Flut in Lüdersfeld

Die B65 ist zwischen Vornhagen und Kobbensen gesperrt. Der Verkehr fließt alternativ über die Rodenberger Straße und durch Heuerßen. Das scheint bislang auch recht reibungslos funktioniert zu haben.

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Die B65 ist gesperrt. In der Samtgemeinde Lindhorst schürt das Ängste vor kreativen Umleitungsfindern.

Quelle: rg

Samtgemeinde Lindhorst. In Lüdersfeld herrscht allerdings die Sorge vor, dass sich Lastwagenfahrer eine schnellere Route suchen könnten. „Wir werden das eine bis zwei Wochen lang beobachten und uns gegebenenfalls bei der Straßenbaubehörde in Hameln melden“, sagt der Lüdersfelder Bürgermeister Wilfried Schröder. Konkret habe er die Befürchtung, dass sich der An- und Abfahrtverkehr des Autokontor Bayern an der Schachtstraße auf dem Weg zur A2 eine Abkürzung durch Lindhorst und Lüdersfeld bahnen könnte.

Abgesehen vom gestiegenen Verkehrsaufkommen und den damit verbundenen Gefahren fürchtet Schröder auch Straßenschäden durch die zusätzliche Belastung. „Beim Dicken Heinrich würde es richtig eng werden“, ist der Bürgermeister sicher. Und am Restaurant würde diese inoffizielle Umleitung Schröders Einschätzung nach vorbeiführen. Aber: Noch sind das alles Befürchtungen.

Straße im Blick behalten

Für die Gemeinde Lindhorst dagegen hatten sich die schlimmsten Annahmen bereits im Vorfeld zerstreut. So sollte eine ursprünglich angedachte Umleitung direkt durch Lindhorst und Beckedorf hindurch führen, erinnert sich Bürgermeister Hans-Otto Blume. Dass „ein paar Schlaue“ sich eigene Wege suchen und womöglich trotzdem die enge Lindhorster Bahnhofstraße zusätzlich belasten, „kann man nicht verhindern“, sagt Blume. Wie Schröder will Blume nun die Straßen in den kommenden Tagen im Blick behalten. „Wenn es ganz schlimm wird, muss man eben mal mit der Polizei sprechen“, erklärt der Lindhorster Gemeindechef.

Bei der Geschäftsstelle Hameln der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zeigte man sich gestern zufrieden mit dem Start der Umleitung. „Mir sind keinerlei Reibereien zu Ohren gekommen“, sagt Leiter Markus Brockmann. „Alles verlief nach Plan.“ Am ersten Tag hatte die Behörde Autofahrern und speziell Berufspendlern eine kleine Gnadenfrist eingeräumt: Die Sperrung begann erst um 9 Uhr. jcp

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