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Barrierefrei ins Rathaus

Samtgemeinde Lindhorst will Zugang zur Verwaltung erleichtern Barrierefrei ins Rathaus

Der Samtgemeinderat Lindhorst hat den Weg für die teilweise Barrierefreiheit des Rathauses freigemacht. In der vergangenen Woche gab der Samtgemeinde-Bauausschuss eine entsprechende Beschlussempfehlung an den Rat ab.

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Im Eingangsbereich des Lindhorster Rathauses werden automatische Türen installiert, die Räume rechts für Menschen mit Beeinträchtigungen umgestaltet.

Quelle: hga

SAMTGEMEINDE LINDHORST. Dieser folgte der Rat mit zehn Ja- und zwei Nein-Stimmen bei zwei Enthaltungen.

Für die Verwaltung wies Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther eindringlich darauf hin, dass vor den nötigen baulichen Maßnahmen die seit Langem bekannten Feuchtigkeitsprobleme im Bereich Einwohnermeldeamt/Bürgerbüro gelöst werden müssen. Hierzu forderte die Verwaltung die politischen Gremien auf, eine gesonderte Entscheidung herbeizuführen.

Das jetzt genehmigte Konzept sieht vor, im Eingangsbereich automatisierte Türen zu installieren. Damit wird die bisher genutzte Klingel entfallen, die Bürgerinnen und Bürger mit Beeinträchtigungen betätigen müssen, um dann auf einen Mitarbeiter der Verwaltung zu warten, der die Türen öffnet.

Umbau für 35000 Euro

Im Inneren des Rathauses reicht die Barrierefreiheit bis zur ersten kleinen Treppe. Das Büro des Einwohnermeldeamtes wird umgestaltet. Der aktuell noch genutzte Tresen soll wegfallen, dafür zwei Beratungsplätze entstehen. Das direkt nebenan liegende Büro, bislang vom in den Ruhestand gewechselten bisherigen Leiters des Fachbereiches Sicherheit und Ordnung, Wolfgang Fischer, genutzt, wird ebenfalls umgestaltet. Im Anschluss daran soll das vor der Treppe liegende Zimmer als Trauzimmer sowie Büro für Angelegenheiten von Menschen mit Beeinträchtigungen dienen.

Dazu gehört die Einrichtung eines entsprechenden, von allen Mitarbeitern der Verwaltung nutzbaren EDV-Arbeitsplatzes. Dieses Büro hat dann auch die Eignung, um für die Seniorensprechstunde genutzt zu werden. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 35000 Euro.

Mögliche Gebühren und weitere Kosten, die durch mögliche Auflagen der Genehmigungsbehörde entstehen, sind in der Summe nicht enthalten. Ein weiterer Punkt des Konzeptes sieht eine bessere Zugänglichkeit der Ratssitzungen vor. Hierzu sollen öffentliche Sitzungen in den Dorfgemeinschaftshäusern der Mitgliedsgemeinden durchgeführt werden. hga

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