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Bauhof: Preise sollen steigen

Möglichkeiten zur Kostendeckung Bauhof: Preise sollen steigen

Wie kann die Samtgemeinde einer Kostendeckung beim Baubetriebshof näher kommen? Diese Frage hat der Bau- und Umweltausschuss der Samtgemeinde Lindhorst diskutiert. Die Verwaltung hatte auf Wunsch der Politiker mehrere Varianten ausgerechnet, um den jährlichen Fehlbetrag zu senken.

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Der Bauausschuss möchte die Abschreibungen der Maschinen und Geräte auf die Stundensätze aufschlagen.

Quelle: bab

Samtgemeinde Lindhorst (kil). Der Kostendeckungsgrad des Bauhofs lag 2014 bei nur 66,78 Prozent. Der Zuschussbedarf betrug rund 105 000 Euro. „Soll alles so bleiben oder nicht?“ Die Frage warf Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther bei der Ausschusssitzung in den Raum.
Die Mitglieder einigten sich schließlich auf die Variante Nummer 1, die zwar der Samtgemeinde am wenigsten finanzielle Entlastung bringt, die Mitgliedsgemeinden als Auftraggeber aber nicht über Gebühr belastet: Um den Zuschussbedarf um rund 25 000 Euro jährlich zu verringern, sollen die eingesetzten Fahrzeuge und Maschinen nach einem neu veranschlagten Satz abgerechnet werden. Die Abschreibungen, die durch die Anschaffung neuer Maschinen entstehen, sollen in diesem beinhaltet sein.
Bei dieser Variante sollte der Personalstundenverrechnungssatz von 23,70 Euro eigentlich nicht erhöht werden. Auch, wenn Günther klarmachte, dass der Bauhof so nicht kostendeckend arbeiten könnte. Auf Anregung von Christopher Sendler (SPD) sprach sich der Ausschuss schließlich dafür aus, bei den Stundenlöhnen die kontinuierliche Anhebung um den Prozentsatz, der jährlich im Tarifabschluss festgelegt wird, einfließen zu lassen.
Die Variante eines kostendeckenden Stundenverrechnungssatzes schloss das Gremium aus, auch wenn der Baubetriebshof dadurch eine Kostendeckung von 100 Prozent erzielen würde. Laut Stundenverrechnungssatz müsste, um eine Kostendeckung zu erzielen, die Arbeitsstunde bei 32,30 Euro liegen. „Das ist krass“, meinte Hans Bielefeld (Wählergemeinschaft). Er favorisierte zunächst einen Satz von 28 Euro. „Der Mittelweg. Damit könnten die Gemeinden besser leben“, sagte er. Dadurch würde sich laut Berechnung der Verwaltung der Zuschussbedarf um die Hälfte reduzieren. Der Zuschussbedarf läge dann nur noch bei 69 550 Euro.
Abgestimmt wurde schließlich über die erste Variante, wobei Bielefeld zunächst dagegen stimmte. Da diese Entscheidung aber auf einem Missverständnis beruhte – Bielefeld hatte nicht verstanden, dass diese Variante für die Kommunen einen noch geringeren Stundenverrechnungssatz als 28 Euro bedeutet – wurde die erste Abstimmung wieder aufgehoben und wiederholt. Die Empfehlung fiel diesmal einstimmig aus.

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