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Bauhof ist „zu 100 Prozent ausgelastet“

Betriebswirtschaftlichen Bericht Bauhof ist „zu 100 Prozent ausgelastet“

Einen detaillierten Bericht zum Betrieb des Baubetriebshofs der Samtgemeinde, erstellt nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten, hat die Verwaltung den Politikern des Rates vorgelegt. Die Verwaltung zieht aus den vorliegenden Ergebnissen den Schluss, dass die Stundensätze angehoben werden sollten.

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Der Haupteil der Arbeitt des Bauhofs ist die die Pflege von Rasen- und Grünanlagen. Mitarbeiter Oliver Windt nimmt sich die Flächen am Lindhorster Bahnhof vor. 

Quelle: bab

Samtgemeinde Lindhorst (bab). Ziel soll es sein, eine Kostendeckung von nahezu 100 Prozent zu erreichen. Und obwohl es aus Reihen der Politiker Zweifel an der Notwendigkeit neuer Mitarbeiter gibt, sagte Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther unmissverständlich: „Wir werden eine weitere Kraft einstellen.“ „Der Bericht ist sehr aufschlussreich“, meinte Günther, denn er zeige, „dass der Bauhof zu 100 Prozent ausgelastet ist“. Bedingt durch mildes Klima sei der Winterdienst zwar in den Hintergrund getreten, die Grünpflegeperiode dauere aber länger. Der Kostendeckungsgrad des Bauhofs lag 2014 bei nur 66,78 Prozent. Der Zuschussbedarf betrug rund 105 000 Euro.
Auch die Mitgliedsgemeinden beauftragen den Bauhof. Lindhorst beansprucht ihn am stärksten. 56,23 Prozent der Einnahmen generiert der Betrieb allein aus dem Ort. Die Gemeinden zahlen für die Arbeiten pro Stunde 23,70 Euro. Dieser Betrag war seinerzeit vom Samtgemeinderat festgelegt worden. Laut sogenanntem Stundenverrechnungsatz müsste, um eine Kostendeckung zu erzielen, die Arbeitsstunde bei 32,30 Euro liegen.
Zum Vergleich nannte Günther Zahlen aus anderen Kommunen. In Nenndorf seien sogar Preise von 47,87 Euro pro Stunde üblich. Die aus dem Bericht hervorgehenden reellen Beträge „müssten letztlich umgesetzt werden, oder wir müssen den Preis so lassen und die Kosten über die Umlage finanzieren“, zeigte Kämmerer Jens Schwedhelm die Möglichkeiten auf .
„Wir gehen in Klausur und werden einen Vorschlag für 2016 erarbeiten“, kündigte Burkhard Pieper für die CDU an. Er frage sich, ob man diesen hohen Zuschussbetrag akzeptieren könne. „Es geht schließlich um einen sechsstelligen Betrag“, sagte Pieper. Sein Fraktionskollege Jens Bremer ist allerdings skeptisch, was die Erhöhung der Stundensätze betrifft. „Ich würde den Preis so lassen, damit die Mitgliedsgemeinden in der Lage sind, das zu bezahlen“, argumentierte er. Er könne auch die Einstellung eines weiteren Mitarbeiters „nicht befürworten“. Auch Dieter Wall (SPD) hält einen höheren Stundensatz „für schwer verkraftbar“. „Das wäre ein großer Happen“, meinte auch Hans Bielefeld (WGL). Wall, der wie Bielefeld die Arbeit des Bauhofs ausdrücklich lobte, kündigte an, dass die Fraktion entsprechende Vorschläge zur Kostendeckung beraten werde, wenn Vorschläge in den Rat eingebracht werden. 

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