Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Bekenntnis zum Bad ist das Wichtigste

Vertiefung des Beckens Bekenntnis zum Bad ist das Wichtigste

Die Samtgemeinde Lindhorst muss momentan Geduld aufbringen. Die Ausschreibungen für die Vertiefung des Hallenbadbeckens hat keine Resonanz gebracht. Zum Submissionstermin war kein Angebot eingegangen, bedauert Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther, doch Anfang Mai soll eröffnet werden.

Voriger Artikel
Busstopp kommt in den Fahrplan
Nächster Artikel
Platz für Handel und Feuerwehr

Andreas Günther (von links), Dirk Janke, Christopher Sendler und Schwimmmeister Andreas Baum berichten im Hallenbad über den Sanierungsstand.

Quelle: bab

Samtgemeinde Lindhorst. Dafür ist er aber zufrieden mit dem Fortschritt beim Einbau der neuen Belüftungsanlage. Diese werde durch Wärmerückgewinnung viel Heizkosten einsparen, meint der Samtgemeindebürgermeister.

Die Investitionssumme für den Einbau der Lüftungsanlage hat die Samtgemeinde auf 260.000 Euro festgesetzt. „Damit werden wir auch hinkommen“, sagt Günther, der zusammen mit seinem Mitarbeiter Christopher Sendler aus dem Fachbereich Bauen die Maßnahme vorgestellt hat. Die energetische Sanierung wird durch Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsförderprogramm geschultert. Die Eigeninvestition der Samtgemeinde liege bei rund 140.000 Euro, überschlägt der Verwaltungschef.

Die Umsetzung verläuft terminlich nicht ganz planmäßig. Günther begründet dies mit längeren Lieferzeiten. Statt am 1. Mai solle das Hallenbad nun am 8. Mai öffnen, aber auf jeden Fall „rechtzeitig zur Freibadesaison“.

Ein Drittel weniger Energiekosten

Lüftungsbauer Dirk Janke hat jedenfalls genug zu tun bis dahin. Der Experte schätzt, dass die neue Lüftungsanlage ein Drittel weniger Energiekosten verursacht als die alte. Mit der warmen Innenluft werde im Wärmetauscher die zugeführte Frischluft erwärmt. „Die alte Anlage hat die warme Luft einfach so in die Natur geblasen“, sagt Günther, der hofft, dass die Investitionskosten sich schnell amortisieren werden. Janke erinnert zudem daran, dass auch der Betrieb der Belüftung durch moderne Motoren sparsamer sei. Um möglichst viel Wärme nutzen zu können, werden die Lüftungsrohre isoliert.

Wann mit der Vertiefung des Beckens durch eine sogenannte Aufkantung begonnen werden kann, steht noch in den Sternen. Es muss nun eine neue Ausschreibung geben. „Wir schreiben jetzt auch normale Fliesenleger an“, sagt Sendler. Für diese Maßnahme sind zusätzlich 40.000 Euro im Haushalt vorgesehen. Die tiefste Stelle des 12,5 mal acht Meter großen Beckens soll von 1,27 Meter auf 1,57 Meter geändert werden.

Die Änderung sei vor allem wegen der dort stattfindenden Kurse entschieden worden. Für größere Menschen reiche die derzeitige Tiefe bei bestimmten physiotherapeutischen Übungen nicht aus. „Die Maßnahmen waren eigentlich überfällig“, meint Günther, dem als Samtgemeinde-Chef vor allem die Planungssicherheit am Herzen liegt. „Das wichtigste ist die einmütige politische Aussage: Wir wollen unser Bad erhalten“, sagt er. bab

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg