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„Bergbaudörfer am Dülwald“

Samtgemeinde Lindhorst „Bergbaudörfer am Dülwald“

Wenn das Interesse am Dorfentwicklungsprogramm so bleibt wie bei der Auftaktveranstaltung für die Einwohner, dann dürfte die Bewerbung nicht an mangelnder Bürgerbeteiligung scheitern.

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SAMTGEMEINDE LINDHORST. Die Vertreter der Samtgemeinde Lindhorst haben noch zusätzliche Stühle herbeischaffen müssen, um die Gäste unterzubringen, die zur vorbereitenden Bürgerversammlung in den Lindhorster Hof Gümmer gekommen waren. Die Verwaltung geht von mehr als 100 Gästen aus. Auch von den 150 Fragebögen, die verteilt wurden, seien nur zehn liegen geblieben, heißt es aus dem Rathaus.

„Ich bin ein stückweit berührt. Ich habe nicht damit gerechnet, dass der Saal ausverkauft ist“, freute sich Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther über die Resonanz. Auch Anja-Manuela Korf vom begleitenden Planungsbüro Kirchner Ingenieure aus Stadthagen hielt den Zuspruch für bemerkenswert. „Ich bin erstaunt, wie groß das Interesse an der Dorfentwicklung ist“, sagte sie, bevor sie mit ihren Ausführungen zum anstehenden Prozess begann. Zuvor erinnerte sie aber an die Projekte aus der Vergangenheit die mit Hilfe von Dorferneuerungsmitteln umgesetzt worden waren wie die Sanierung des Hofes Gümmer selbst und den Bau des Backhauses an den Eichhöfen. Fotos mit Beispielen aus anderen Kommunen belegten eindrucksvoll, wie historischer Bausubstanz wieder zur Geltung verholfen werden kann.

Kommunen genauer betrachten

Die Bewerbung für das neue Programm unterscheide sich in sofern von alten Förderprojekten, als dass nun eine Dorfregion aus Orten, die eine Beziehung zueinander haben, gebildet werden muss, erklärte die Diplom Ingenieurin. Die Kommunen der Samtgemeinde Lindhorst firmieren nun im Prozess künftig unter „Bergbaudörfer am Dülwald“. Auch die Maßnahmenpalette sei unterschiedlich zu früher. Beispielsweise sei die Revitalisierung und der Innenausbau von Gebäuden jetzt förderfähig. „Man kann jetzt auch neue Häuser bauen“, sagte Korf.

Bereits am 30. Mai will das Büro Kirchner die einzelnen Kommunen erstmals unter die Lupe nehmen. Bis zum 1. Juni sollte der Fragebogen in den jeweiligen Gemeindebüros oder bei der Samtgemeinde abgegeben werden. „Die Fragebögen müssen auch nicht vollständig ausgefüllt werden“, sagte Korf. Bürger könne sich auch auf die Fragen beschränken, die ihnen wichtig sind und zu denen sie etwas beisteuern können. Am 1. August muss die Samtgemeinde das Konzept zur Bewerbung beim Land Niedersachsen eingereicht haben.  bab

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