Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Samtgemeinde Lindhorst CDU empfiehlt Illmer
Schaumburg Lindhorst Samtgemeinde Lindhorst CDU empfiehlt Illmer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:18 08.09.2011
Anzeige

Samtgemeinde Lindhorst (gus). Zwei der drei Samtgemeindebürgermeister-Kandidaten, Andreas Günther (SPD) und Matthias Hinse (Grüne), fahren auf Partei-Ticket, Klaus Illmer geht als Parteiloser ins Rennen. Die SN haben sich bei den übrigen Parteien, die sich um Mandate bemühen, erkundigt, wessen Wahl sie den Lindhorstern empfehlen.

Die CDU bleibt bei ihrer bereits im Frühjahr geäußerten Empfehlung des parteilosen Illmer. Samtgemeinde-CDU-Vorsitzender Heinz Brunkhorst betonte, an dieser Haltung hat sich nicht geändert. Illmer sei ein Verwaltungsfachmann, der im Wahlkampf beispielsweise interessante Anregungen hinsichtlich der Öffnungszeiten des Rathauses geäußert habe. Etwas „frischer Wind“ würde der Verwaltung nach Ansicht Brunkhorsts gut tun. Er hält den Wahlausgang für offen.

Und zudem wünsche er sich, dass der künftige Samtgemeindebürgermeister nicht dasselbe Parteibuch einer der großen Ratsfraktionen besitzt. Neutralität sei von Vorteil, eine eindeutige Machtstruktur in einem politischen Gremium bei Sachdebatten meistens störend.
Keine Wahlempfehlung will der Sprecher der Lindhorster Wählergemeinschaft WGL ausloben. „Wir wollen da niemandem reinreden“, sagt der Heuerßer. Die Wählergemeinschaft setze auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit welchem Samtgemeindebürgermeister auch immer. Jedem der drei Bewerber sei es zuzutrauen, dass er die Aufgabe ordentlich erledigt.

Ähnlich äußern sich Richard Wilmers, Kreis-Chef von WIR, und der Lindhorster WIR-Kandidat Ralf Bellinghausen. „Ich halte den Bürgerentscheid für den richtigen Weg, da sollten wir die Wähler nicht beeinflussen“, sagt Wilmers. WIR geht es nach Worten Bellinghausens vor allem darum, erst einmal einen oder mehrere Sitze im Samtgemeinderat zu gewinnen. Denn anders als die WGS hat WIR bisher in Lindhorst keinen Samtgemeinderatsherrn.

Nach der Wahl wollen beide Wählergemeinschaften ihre Ideen in die Ratsarbeit einbringen. Auch WIR setzt auf Konstruktivität – egal, mit welchem Bürgermeister. Doch werde man auch kritisieren, wenn es etwas zu kritisieren gibt.

Anzeige