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CDU und Wählergemeinschaft legen zu

Kommunalwahl CDU und Wählergemeinschaft legen zu

Verlierer der Wahl zum Samtgemeinderat ist die SPD.

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Die SPD wartet gespannt auf die Ergebnisse.

Quelle: bab

SAMTGEMEINDE LINDHORST. Die Kandidaten aus der Samtgemeinde Lindhorst haben den Wahlabend langsam angehen lassen und es sich in der örtlichen Gastronomie bequem gemacht. Wie sich im Rathaus gezeigt hat, taten sie dies zurecht. Verwertbare Ergebnisse trudelten erst spät ein. Die ersten Ergebnisse zu den Gemeinderatswahlen kamen gegen 22 Uhr aus Heuerßen und Beckedorf. Die Ergebnisse für die Gemeinde Lindhorst lagen erst kurz vor 23 Uhr vor.

Verlierer der Wahl zum Samtgemeinderat ist die SPD, die fast fünf Prozentpunkte und damit zwei Sitze in dem Gremium verlor. Künftig werden die Sozialdemokraten nur noch mit acht Personen statt mit zehn vertreten sein. Auch Bündnis90/Die Grünen mussten Federn lassen. Die Partei verlor fast 3,6 Punkte und damit einen Sitz, noch drei Grüne werden im künftigen Rat vertreten sein. Die CDU legte 4,7 Prozentpunkte zu und erhält damit einen zusätzlichen Sitz. Die Christdemokraten kommen auf sieben Sitze. Die WGL gewann insgesamt zwei Sitze. Zusätzlich zu den gestern gewählten Politikern hat auch Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther eine Stimme im Samtgemeinderat, sodass dort insgesamt 21 Personen abstimmen.

Bei der Wahl zum Lindhorster Gemeinderat haben CDU und Grüne im Gegensatz zu 2011 zwar zugelegt (CDU rund sechs und Grüne rund 1,5 Prozentpunkte), ihr erklärtes Ziel, die SPD-Mehrheit gemeinsam zu knacken, ist aber verfehlt. Die SPD erringt nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis erneut acht Sitze, die CDU vier Sitze und die Grünen drei Sitze. Die Grünen bekamen bereits 2011 drei Sitze, konnten aber davon nur zwei besetzen. Nun wird Andreas Kobel zusätzlich in den Rat einziehen.

Lindhorsts bisheriger SPD-Bürgermeister Hans-Otto Blume holte in Lindhorst mit 809 Kreuzen die weitaus meisten Stimmen. Heinrich Widdel, Spitzenkandidat der CDU, bekam 393 Stimmen. „Leider haben wir gemeinsam mit den Grünen nur ein Ergebnis von 49,9 Prozent erzielt und somit das Wahlziel, die absolute Mehrheit der SPD zu verhindern, nicht erreicht. Natürlich bin ich über den Ausgang der Wahl enttäuscht“, kommentierte Widdel, er gratuliere dem Sieger und bedanke sich bei den Grünen für das jederzeit faire Miteinander.

Während sich in Beckedorf im Vergleich zu 2011 an der Sitzverteilung überhaupt nichts geändert hat, hat in Heuerßen die WGS (Wählergemeinschaft Heuerßen-Kobbensen) stark, um 19,4 Prozentpunkte, zugelegt und landete bei 42,65 Prozent. Da sich der Rat Heuerßen durch Bevölkerungsrückgang von elf auf neun Sitze reduziert hat, ist die Sitzverteilung nun wie folgt: Die WGS bekommt vier Sitze, die SPD zwei, die CDU ebenfalls zwei und Bündnis 90/Die Grünen bekommen einen Sitz. In Beckedorf haben CDU und SPD jeweils fünf Sitze, die Grünen bekommen dort wieder einen Sitz.

In Lüdersfeld konnte die CDU ihren großen Vorsprung weiter ausbauen. Sie holte mit 63,1 Prozent 6,5 Prozentpunkte mehr als 2011. Einen Sitz zusätzlich erkämpften sich die Christdemokraten für den Gemeinderat und sind jetzt mit sieben Sitzen vertreten. Die SPD wird mit zwei Sitzen im künftigen Rat vertreten sein, die Grünen, ebenfalls mit zwei Sitzen.   bab

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