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Der richtige Weg aus dem Investitionsstau

Samtgemeinde Lindhorst / Finanzausschuss Der richtige Weg aus dem Investitionsstau

Der Nachtragshaushalt 2014 für die Samtgemeinde Lindhorst ist in der von der Verwaltung erarbeiteten Form vom Wirtschafts- und Finanzausschuss des Rates einstimmig empfohlen worden.

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Quelle: pr.

Samtgemeinde Lindhorst.  Eine Position wurde aus dem Entwurf gestrichen: Das Hallenbad im Solabali soll vorerst keine neue Abwärmenutzungsanlage bekommen, weil die Kosten nach neuester Einschätzung den Rahmen sprengen würden.

Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther begründete dem Ausschuss die Aufstellung des Nachtragsetats. Dieser sei vorwiegend durch die frühe Aufstellung des Haushaltsplans nötig geworden. Zum besagten Zeitpunkt hätten einige Maßnahmen noch nicht bilanziert werden können.

Kämmerer Jens Schwedhelm erläuterte die unterschiedlichen Positionen. „Wir hatten ursprünglich 44 Investitionspositionen, die sind nunmehr auf 76 angestiegen“, erklärte er, dass es sich im Wesentlichen um Investitionen in die Infrastruktur handele. Vor allem in Entwässerung und Schmutzwassersysteme wie Kläranlage, Pumpwerke und Kanäle fließt mehr Geld.
Durch die Investitionen soll langfristig gespart werden, denn vor allem Energieeinsparungen verspreche sich die Verwaltung.

„Wir haben Ja gesagt, dass wir eine kleine Energiewende betreiben wollen“, begründete Schwedhelm. „Wir sind dabei, unser Haus zu bestellen“, beurteilte Günther die Lage mit Blick auf einen „strukturell guten Haushalt“, der auch die Investitionssumme von rund 1,9 Millionen Euro und eine Neuverschuldung von rund 1,5 Millionen Euro rechtfertige.

Das sahen auch die Ausschussmitglieder so. „Das ist der richtige Weg, bei dem Investitionsstau den wir früher hatten“, bestätigte Jörg Vogel (SPD) die Linie. Matthias Hinse (Grüne) plagen jedoch Sorgen über die Schuldenentwicklung. Er meint, dass auf Dauer Mittel für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur fehlen werden.   bab

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