Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Einsparungen bei der Bücherei?

Samtgemeinde Lindhorst Leistungen unter die Lupe Einsparungen bei der Bücherei?

Im Zuge der Haushaltsberatungen hat die Samtgemeinde die Bücherei unter die Lupe genommen und nach Einsparpotenzial gesucht.

Voriger Artikel
Zehn Kinder mit besonderem Förderbedarf
Nächster Artikel
Finanzausschuss empfiehlt Haushalt

Samtgemeinde Lindhorst. Wegen der positiven Entwicklung der Nutzerresonanz sind nach Ansicht der Verwaltung aber keine einschneidenden Veränderungen vorzunehmen. Der Samtgemeinderat greift das Thema am Donnerstag, 4. Februar, um 19 Uhr auf.

Die Zahl der Nutzer sei seit der Erweiterung der Öffnungszeiten im Jahr 2014 um einen zweiten Tag gestiegen: von 396 (2013) auf 431 (2014) und 435 (2015). Davon seien 200 Nutzer (2013) unter 13 Jahren. 2014 waren es 228, 2015 bereits 231. Insgesamt seien 2013 11 652 Medien ausgeliehen worden. 2014 verzeichnete die Bücherei nur 11 410 Ausleihen, 2015 wieder 12 415.
Nach Angaben der Mitarbeiter habe sich der zweite Öffnungstag etabliert, heißt es. Hauptzielgruppe bildeten neben Schülern vor allem Mütter mit Kindern und Senioren.

Über mögliche Kürzungen habe die Verwaltung bereits mit den Mitarbeiterinnen gesprochen. Dabei sei auch die Streichung des zweiten Öffnungstages angesprochen worden. Das Büchereiteam habe jedoch die Ansicht vertreten, dass dies „sehr bedauerlich“ wäre und der Akzeptanz der Bücherei schaden würde. Zwei der Beschäftigten seien allerdings bereit, auf jeweils eine Stunde ihrer Arbeitszeit zu verzichten, was eine jährliche Einsparung von 1957 Euro bringen würde. Eine zu erwartende tarifliche Lohnerhöhung sei darin noch nicht berücksichtigt.

Die Verwaltung betont, dass „sämtliche Mitarbeiterinnen bereits jetzt über die gezahlten Stunden hinaus arbeiten, da auch über die Öffnungszeiten hinaus, Arbeiten anfallen.“ Das zeige, dass sie „ganz hinter der Bücherei stehen und ihre Arbeit gerne verrichten“, heißt es weiter.

Eine weitere Möglichkeit zur Entlastung des Haushaltes wäre eine monatliche oder jährliche Nutzungsgebühr. Die Verwaltung verweist dabei auf das Ergebnis der Besucherumfrage Anfang 2015, nach dem 60 von 72 Lesern mit einer jährlichen Benutzergebühr einverstanden wären. Die Verwaltung schlägt vor, dass Kinder und Jugendliche auch weiterhin kostenlos die Bücherei nutzen können, sodass lediglich etwa 200 Nutzer betroffen wären. Darüber hinaus heißt es, sollte zunächst auf weitere Einschnitte verzichtet werden. Auch, weil der Haushalt 2016 ausgeglichen vorgelegt werden könne.  kil

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg