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Etat ohne Diskussion genehmigt

Samtgemeinde Lindhorst Etat ohne Diskussion genehmigt

Die Eröffnungsbilanz zum Haushaltsjahr 2010 und den ausgeglichenen Haushaltsplan für 2018 hat der Lindhorster Samtgemeinderat einstimmig verabschiedet. Insgesamt werden 1,4 Millionen investiert. Der Großteil von fast einer Million Euro ist für den Bau des Lüdersfelder Feuerwehrgerätehauses vorgesehen.

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Die Abwasserkanäle sollen bei einer Sanierung der Sachsenhäger Straße in Lindhorst von der Samtgemeinde erneuert werden.

Quelle: bab

Samtgemeinde Lindhorst. Kämmerer Jens Schwedhelm hat die wichtigsten Eckdaten der Finanzlage in der Samtgemeinde noch einmal zusammengefasst. „Wir haben 39 verschiedene Investitionen“, sagte Schwedhelm und listete die fünf größten davon auf. Wie berichtet will die Samtgemeinde rund 1,4 Millionen Euro investieren. Der Hauptteil des Geldes (900.000 Euro) wird dabei für den Bau des Feuerwehrgerätehauses in Lüdersfeld benötigt.

Die Ersatzbeschaffung für den Lkw mit Kran für den Bauhof wird mit 190.000 Euro veranschlagt, der Baukostenzuschuss für die Lindhorster Schule mit 50.000 Euro. Für die Fortschreibung des Kanalkatasters sind 40.000 Euro im Etat vorgesehen und für den Bauhof soll ein Großflächenmäher angeschafft werden, den die Verwaltung mit 26.000 Euro bewertet hat.

 Schwedhelm ging auch auf den Schuldenstand ein, der sich glücklicherweise seit 2010 nicht so entwickelt habe, wie vor einigen Jahren von manchem Ratsherren befürchtet worden sei. Damals sei davor gewarnt worden, dass die Verbindlichkeiten sich auf sechs bis sieben Millionen Euro erhöhen könnten. Dies sei nicht der Fall. 2010 lag der Schuldenstand bei rund 2,9 Millionen und heute bei rund drei Millionen, allerdings ohne den geplanten Kredit für das Feuerwehrhaus.

Keine gravierenden Auswirkungen auf Verschuldung

Der Kämmerer sieht durch die künftig anstehenden Sanierungen der Abwasserkanäle an der Sachsenhäger Straße in Lindhorst und der Hauptstraße in Beckedorf keine gravierend negativen Auswirkungen auf die Verschuldung. „Das sind rentierliche Schulden“, sagte Schwedhelm, denn die Ausgaben würden über die Gebührengestaltung im Abwasserbereich wieder erwirtschaftet. Durch die stabile Einnahmesituation, die in den kommenden Jahren zu erwarten sei, könnte sich der Haushalt „besser entwickeln als angenommen“.

In seinem Bericht zum Etat hatte der Kämmerer Befürchtungen geäußert, dass die Kommunen von Bund und Land finanziell nicht ausreichend ausgestattet werden. Die Fraktionsvorsitzenden verzichteten auf die Tradition, den Haushalt kritisch zu würdigen. Ohne Diskussion wurde der Etat genehmigt. bab

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