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Feuerwehrbedarfsplan: Auspendlerquote von 79 Prozent

Lücken bei der Feuerwehr Feuerwehrbedarfsplan: Auspendlerquote von 79 Prozent

Laut Feuerwehrbedarfsplan für die Samtgemeinde Lindhorst wird die Zusammenlegung der kleineren Ortsfeuerwehren als sinnvoll erachtet. Mit der Zusammenlegung von Feuerwehren können zwar Synergieeffekte erzeugt werden, dennoch muss die Samtgemeinde in der Zukunft auch die Verfügbarkeit der Einsatzkräfte im Blick haben. Denn wie die Analyse im Bedarfsplan ergeben hat, können bei Einsätzen am Tage die meisten aktiven Feuerwehrleute nicht vor Ort sein, weil sie außerhalb der Samtgemeinde arbeiten.

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Samtgemeinde Lindhorst (bab). Die Firma Saveplan, die den Feuerwehrbedarfsplan erarbeitet hat, hat die Verfügbarkeit der Einsatzkräfte nach zwei verschiedenen Tageszeiten unterschieden. Von 7 bis 17 Uhr und von 17 bis 7 Uhr. Jochen Siepe, Sachverständiger für Feuerwehrbedarfsplanung von Saveplan, hat bei der Ausarbeitung des Konzepts eine Statistik zur Arbeitsortsverteilung erstellt. Demnach wohnen innerhalb der Samtgemeinde 174 Feuerwehrkräfte, 79 Prozent davon arbeiten außerhalb.
„Die Tagesverfügbarkeit ist ein Problem“, hatte Siepe im Feuerschutzausschuss deutlich festgestellt. Durch einige Schichtarbeiter unter den Feuerwehrkameraden schwanken die Zahlen für die anwesenden und einsatzbereiten Kräfte allerdings. Um dieses Problem jedoch generell anzugehen, müsse man neue Wege einschlagen, wie Siepe anregte. So könnte tagsüber beispielsweise auf externe Kräfte zurückgegriffen werden, die innerhalb der Samtgemeinde arbeiten. Soweit dies rechtlich möglich sei, könnten außerdem kommunale Stellen mit Mitarbeitern besetzt werden, die eine Ausbildung bei der Feuerwehr haben.
In dem untersuchten Zeitraum der Jahre 2012 bis einschließlich 2014 hat Saveplan 86 Feuerwehreinsätze identifiziert. 26 davon lagen in dem Zeitraum zwischen 7 und 17 Uhr. Zu 60 Einsätzen sind die Samtgemeindefeuerwehren zwischen 17 und 7 Uhr gerufen worden. Die meisten Einsätze fielen in Lindhorst an. Im untersuchten Zeitraum waren dies 46 von 86.
Dem Ausbildungsstand der Feuerwehrmitglieder hat Siepe gute Noten erteilt. „Ein erfreulicher Punkt ist das Thema Qualifikation“, stellte er im Feuerschutzausschuss fest. „Die Feuerwehr ist insgesamt gut ausgebildet.“
Auch Probleme mit der Überalterung sieht Siepe bei den Einsatzkräften der Samtgemeinde insgesamt nicht. Rund 45 Prozent der Aktiven befinde sich in einem Altersbereich bis 33 Jahre. Rund 26 Prozent der Feuerwehrleute liegen im Bereich zwischen 33 und 48 Jahren und rund 29 Prozent sind 48 Jahre und älter. 

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