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Samtgemeinde Lindhorst Gebührenerhöhung
Schaumburg Lindhorst Samtgemeinde Lindhorst Gebührenerhöhung
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20:52 27.09.2015
Samtgemeinde Lindhorst

Die Samtgemeinde will die Kosten für den Verbrauch von Frischwasser nicht mit höheren Kosten belegen, sondern die Zählergebühren erhöhen. So hat es jedenfalls der Wirtschafts- und Finanzausschuss des Samtgemeinderates bei seiner vorbereitenden Sitzung empfohlen. Beim Abwasser soll es sich anders verhalten. Der anfallende Kubikmeter soll um fünf Cent auf 2,98 Euro angehoben werden.

Wie der Kämmerer der Samtgemeinde, Jens Schwedhelm, dem Finanzausschuss erläuterte, seien die Wassergebühren in den vergangenen Jahren nicht kostendeckend gewesen. Um diese Kostendeckung zu erreichen müsste eigentlich der Kubikmeter Frischwasser künftig 1,25 Euro netto statt 1,24 netto kosten. Die Verwaltung schlage jedoch vor, sich die geringfügige Erhöhung der Kubikmeterpreise zu sparen und nur die Zählergebühr heraufzusetzen.

Die Gebühren für Wasserzähler mit einer Nenngröße von drei bis vier Kubikmetern sollen von 45 Euro auf 58,92 Euro jährlich angehoben werden. Für Zähler in einer Größe von sieben bis zehn Kubikmetern sollen künftig 84,12 statt 70,32 Euro gezahlt werden. Die Gebühren für die großen Zähler mit einer Nenngröße von zehn bis 20 Kubikmetern sollen um 6,96 Euro auf 252,36 Euro steigen, dies hat der Fachausschuss dem Samtgemeinderat empfohlen.

„Wir liegen mit unseren Gebühren im unteren Drittel im Vergleich zu anderen Kommunen im Landkreis“, wies CDU-Fraktionssprecher Burkhard Pieper darauf hin, dass die Wasserpreise in der Samtgemeinde noch vergleichsweise niedrig sind. Hans Bielefeld von der Wählergemeinschaft der Samtgemeinde Lindhorst (WGL) äußerte sich zufrieden darüber, dass der Preis stabil gehalten wird: „Es ist schon gut, dass die Wassergebühren nicht erhöht werden.“
Weiterhin empfahlen die Mitglieder des Gremiums, die Abwassergebühr wie von der Verwaltung vorgeschlagen von 2,93 Euro auf 2,98 Euro zu erhöhen. Schwedhelm erläuterte auf Nachfrage von Matthias Hinse (Grüne) die Gründe für den Verwaltungsvorschlag. Demnach seien die Tariferhöhungen und die Investitionskosten im Abwasserbereich zu Buche geschlagen. „Die Bewirtschaftungskostenkosten sind hoch gegangen“, sagte Schwedhelm. Zudem müssen gestiegene Abschreibungen aufgefangen werden, die sich durch die Sanierungen im Abwasserbereich ergeben. 

Beginn der Samtgemeinderatssitzung ist um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses, Bahnhofstraße 55a. bab