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Gratis zum Schwimmbad

Bürgerbus Gratis zum Schwimmbad

Der Bürgerbus Lindhorst  hat sich auch im dritten Jahr seines Bestehens die Optimierung des Angebotes auf die Fahnen geschrieben. Im Mai gibt es eine Neuerung. Saisonkarten-Inhaber für die Badeanstalt „Solabali“ werden gratis zum Schwimmbad und zurück gefahren.

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Wolfgang Schimke (links) und Siegfried Schäfer informieren beim Ratscafé über den Personennahverkehr.

Quelle: bab

BECKEDORF. Das hat Fahrdienstleiter Siegfried Schäfer mitgeteilt, der das Angebot beim Beckedorfer Ratscafé vorstellte.

 Auch über weitere Änderungen werde nachgedacht, sagte Schäfer. So gebe es Vorschläge, einmal pro Woche nach Stadthagen oder Bad Nenndorf zu fahren. Dies sei allerdings nur in Absprache mit dem Landkreis möglich. Denn der Bürgerbus unterstehe der SVG (Schaumburger Verkehrsgesellschaft) und dürfe keine Konkurrenz zu bestehenden Linien bilden. Der Bürgerbus-Trägerverein habe die Betriebstage zudem auf mögliche Streichungen hin überprüft. „Es ist so, dass wir keinen Tag streichen können“, sagte Schäfer. Denn die Gästezahl verteile sich etwa gleich über die Woche.

 Schäfer hatte für die Beckedorfer zudem die Anbindung an den Zugverkehr zwischen Minden und Hannover erläutert. Die Abfahrtzeiten sind demnach für Gäste aus dem Ort gut abgestimmt. Einige Minuten liegen zwischen den Ankunfts- und Abfahrtzeiten. Dies gelte für Hin- und Rückfahrt und sowohl für die Verbindung nach Hannover als auch nach Minden.

 Nicht immer wollen die Gäste lange Distanzen überwinden. In Beckedorf gibt es Kunden, die laut Schäfer sogar innerhalb des Ortes das Kurzstreckenticket nutzen, um beispielsweise vom Oberdorf ins Unterdorf für Besorgungen zu fahren.

 40000 Kilometer fährt der Anrufbus durchschnittlich pro Jahr. 2016 seien 2239 Gäste befördert worden. Vorteil zu den Anrufbussen in anderen Gemeinden sei, dass das Lindhorster Angebot die Gemeindekassen nicht belaste. Die Lindhorster finanzieren sich durch Fahrkartenverkauf, Werbung und die Beiträge der Vereinsmitglieder. Von Haus-zu-Haus-Strecken, die von Anrufbussen angeboten werden, müssten mit mehreren tausend Euro bezuschusst werden.

 Wolfgang Schimke, der das Beckedorfer Ratscafé betreut, sieht in der mangelnden Vernetzung der diversen Angebote im Landkreis Nachteile. Im nahegelegenen Nachbarort Riepen halte beispielsweise der Nenndorfer Bürgerbus. Es sei schade, dass momentan keine Anbindung gegeben sei. Schimke hält es ohnehin für ein „kompliziertes Unterfangen“, durch die Nahverkehrsangebote des Landkreises zu steigen, „auch für Touristen, die im Landkreis unterwegs sind“. „Als Busnutzer bin ich aufgeschmissen“, meint er, „es ist schwierig, wenn man sich als Einzelperson durch die Fahrpläne ackern muss.“ Manche Linien seien von den Busunternehmen nicht einmal ins Internet gestellt worden. Die angekündigte Mobilitätszentrale, die der Landkreis einrichten will, lasse auch auf sich warten. bab

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