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Immer weniger Schleiereulen in Lindhorst

Zu kalte Wintermonate Immer weniger Schleiereulen in Lindhorst

Die Winter waren ihnen offenbar zu kalt: Nur ein einziges Schleiereulenpaar hat die Nabu-Gruppe Lindhorst im vergangenen Jahr registrieren können.

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Die Zahl der Schleiereulen ist in der Samtgemeinde rückläufig.

Quelle: dpa

Samtgemeinde Lindhorst. „In den letzten drei Jahren sind es immer weniger geworden“, berichtet der Ortsgruppenvorsitzende Dieter Wagner.Im Samtgemeindegebiet hat der Nabu etwa 35 Schleiereulen-Brutkästen im Auge, die zum Beispiel in Scheunen untergebracht sind. Weil es zu aufwendig wäre, alle Kästen zu kontrollieren, nehmen sich die ehrenamtlichen Nabu-Mitglieder jedes Jahres rund 25 Orte vor. „Leider ist die Anzahl der Bruten im letzten Jahr stark rückläufig gewesen“, heißt es vom Vorsitzenden. Die klassische Brutzeit der Eulen ist April und dauert etwa drei Wochen. „Im Mai kann man dann mal vorsichtig in die Brutkästen schauen“, sagt Wagner.Die Idee, die Brutkästen einzurichten, entstand vor rund 25 Jahren. Denn Bauerhöfe und Scheunen, in denen die Tiere natürliche Brutplätze vorfinden, haben immer mehr abgenommen.Dass die Zahl der Schleiereulen abgenommen hat, führt Wagner unter anderen darauf zurück, dass die Winter zu kalt gewesen seien. Bei starkem Frost und dicker Schneedecke könnten die Tiere keine Nahrung finden und folglich nicht überleben. Möglich, dass es nach dem milderen Winter in diesem Jahr wieder mehr Eulen sind. kil

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