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Kein Hungern und Dursten im Freibad

Neuer Pächter für Kiosk im Solabali Kein Hungern und Dursten im Freibad

Die „Snackinsel“ wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in der kommenden Badesaison die Gäste des Lindhorster Freibads Solabali mit allerlei Erfrischungen und Leckereien versorgen.

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Im Solabali gibt es auch künftig wieder Snacks und Getränke.

Samtgemeinde Lindhorst. Zumindest hat die Entscheidung des Samtgemeinderats, das Inventar des Gastronomie-Shops für 13000 Euro zu erwerben, die Weichen dafür gestellt.

 Die Samtgemeindeverwaltung war seit dem vergangenem Jahr fieberhaft auf der Suche nach einem Nachfolger für das Pächterpaar, das nach dem Ablauf der Freibadsaison 2015 den Vertrag gekündigt hatte. Für Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther war das erfolglose Werben vor allem dem Umstand geschuldet, dass sich die Einrichtung der „Snackinsel“ nicht im Besitz der Samtgemeinde befindet.

 Hintergrund: Im Jahr 1995 verabschiedete der Rat ein Konzept, das vorsah, dass der langjährige Pächter der „Snackinsel“ selbst für die Einrichtung aufgekommen sollte. Nachdem sich dieser nach 20 Jahren aus dem Geschäft zurückgezogen hat und auch das nachfolgende Pächterpaar nicht mehr zur Verfügung steht, habe bei der Suche nach einem Nachfolger vor allem das Inventar im Weg gestanden. „Denn die Interessierten mussten nicht nur mit uns über die Pacht, sondern auch mit dem Besitzer über die Küchengeräte verhandeln“, erklärte Günther.

 Ähnlich wäre es auch der jetzigen Interessentin Zara Balende gegangen, die das Geschäft der „Snackinsel“ übernehmen will. Deswegen hat der Samtgemeinderat in einer extra einberufenen Sitzung (der nächste turnusmäßige Termin wäre in die Badesaison gefallen) darüber beraten, die Einrichtung für 13000 Euro zu erwerben und dafür den monatlichen Pachtzins entsprechend zu erhöhen.

 „Ein Schwimmbad ohne Kiosk ist wie ein Becken ohne Wasser“, stellte der Samtgemeindebürgermeister seinen Standpunkt dar. Auch die SPD-Fraktion im Rat sah die Notwendigkeit im Erwerb des Inventars. „Es hat erste Priorität, dass die Snackinsel betrieben wird“, sagte Heinz-Dieter Lauenstein. Er nannte den Kaufpreis als „vertretbar“ und wies auf die Tatsache hin, dass sich die Anschaffungskosten innerhalb der nächsten „fünf bis sechs Jahre amortisiert haben sollten“.

 Auch die CDU, die Wählergemeinschaft Lindhorst und drei der vier Grünen waren sich darüber einig, das Inventar zu erwerben. Lediglich Günter Kasulke (Grüne) enthielt sich der Stimme, da ihm die Kosten für den Erwerb als zu teuer erschienen. js

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