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Keine Ferienbetreuung und Kindergartenübergabe in Lindhorst

Samtgemeinde springt nicht ein Keine Ferienbetreuung und Kindergartenübergabe in Lindhorst

Der Samtgemeinderat hat die empfohlenen Beschlüsse der Ausschüsse bestätigt und eine Übernahme des Kindergartens Lindhorst durch die Samtgemeinde abgelehnt. Außerdem folgten die Volksvertreter auch dem Beschlussvorschlag in Sachen Ferienbetreuung. Mangels Personal und aufgrund gegebener Strukturen wird es diese auch künftig für Schüler der Samtgemeinde nicht geben.

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Samtgemeinde Lindhorst (bab). Ratsvorsitzender Hans-Otto Blume fasste es in der Einleitung zusammen: „Weil keine andere Gemeinde sich anschließen möchte, sieht die Samtgemeinde keine Möglichkeit, den Kindergarten zu übernehmen.“ „Wir können den Beweis nicht antreten, dass die Samtgemeinde die Kita kostengünstiger fahren kann“, fügte Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther hinzu. Nähere Ausführungen würden sich verbieten, da die Beschlusslage in den Mitgliedsgemeinden eindeutig sei, bezog sich Günther darauf, dass alle anderen Kommunen ihre Kitas selbst betreiben wollen.
Für Lindhorst hat die Verwaltung bei den Freien Trägern vorgefühlt und optimistische Signale erhalten. „Wir haben vielfältige Gespräche mit den Freien Trägern geführt“, berichtete der Verwaltungs-Chef, „sie sind alle sehr daran interessiert, mit der Gemeinde ins Gespräch zu kommen.“ Günther empfahl den Lindhorstern, nun selbst Verhandlungen aufzunehmen.Im Zusammenhang mit der Trägerschaft der Kindergärten steht auch die Ferienbetreuung, die von der Samtgemeinde derzeit nicht eingerichtet werden kann. „Die Einrichtung scheitert schon an den Grundvoraussetzungen“, sagte Günther. In den Nachbarkommunen sei beispielsweise die Trägerschaft der Kindergärten in Samtgemeindehand und es gebe Hortbetreuung, über die das Angebot bewerkstelligt werden könne.
„Wir sind völlig anders aufgestellt“, sagte Günther. Die Samtgemeinde Lindhorst könne nur schwer eine eigene Einrichtung auf die Beine stellen. Außerdem sei für die Betriebserlaubnis entsprechend qualifiziertes Personal erforderlich. Dieses jedoch habe die Verwaltung trotz Stellenausschreibung nicht bekommen. Auch das derzeit vorhandene Personal benötige Urlaub und Ferienzeiten und sei verständlicherweise nicht bereit, mehr Stunden zu leisten. Beide Beschlüsse wurden einstimmig vom Samtgemeinderat getroffen. 

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