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Lindhorst: Kleiderkammer kommt

Awo-Ortsgruppe will Laden für Flüchtlinge einrichten Lindhorst: Kleiderkammer kommt

„Wir werden das bewältigen, aber es wird immer schwieriger“, hat Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther bei der jüngsten Samtgemeinderatssitzung den Stand bei der Unterbringung von Flüchtlingen umrissen. Rund ein Prozent der Samtgemeindebevölkerung seien inzwischen Flüchtlinge.

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Samtgemeinde Lindhorst. Diese Quote wolle der Landkreis aber auf 1,5 Prozent erhöht wissen und strebe nun bereits eine Quote von 2 Prozent an. „Das bedeutet, dass wir 130 Flüchtlinge unterbringen müssen“, sagte Günther. Für die Verwaltung bedeute das „zusätzliche Arbeit“.
Die aktuelle Zahl der momentan in der Samtgemeinde lebenden Migranten konnte Günther bei der Ratssitzung nicht exakt nennen, „weil die Zahl sich täglich ändert“. Die Verwaltung sei dabei, weitere Wohnungen zu besichtigen, die von Hauseigentümern zur Vermietung angeboten worden seien.

Kleiderkammer soll kommen

Ratsfrau Cerstin Bayer (SPD) berichtete von einem Abstimmungsgespräch der ehrenamtlichen Helfer. Aus diesem Kreis heraus sei geplant, eine Kleiderkammer für Flüchtlinge in Lindhorst aufzubauen. Dabei gebe es Probleme mit dem Standort. Günther konnte berichten, dass die Verwaltung in Verhandlungen sei, um ein ehemaliges Ladenlokal an der Bahnhofstraße für die Kleiderkammer zu bekommen.
Wie Andrea Hitzemann, in der Verwaltung unter anderem für die Koordination der Flüchtlingsarbeit zuständig, auf Nachfrage erklärt, wolle die Ortsgruppe der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Lindhorst den Laden mit gebrauchter Ware aufbauen. In welchem Umfang und mit welchen Produkten die Kleiderkammer bestückt werde, hänge unter anderem davon ab, wie viel Platz letztendlich zur Verfügung stehen werde.
Seit dem 1. Februar hat die Samtgemeinde auch eine neue Ansprechpartnerin für alle Fragen, die Flüchtlinge und deren Vermieter oder Helfer haben, berichtet Hitzemann. Die Flüchtlingssozialarbeiterin Birgit Garberding vom Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt hat in der Verwaltung ihr Büro bezogen. Da die Awo-Mitarbeiterin zurzeit noch häufig auf Achse ist, seien bisher noch keine festen Bürozeiten eingerichtet worden. „Sie hat noch sehr viel mit der Zuweisung zu tun“, sagt Hitzemann, sei aber telefonisch in der Verwaltung unter der Nummer (0 57 25) 7 001 44 zu erreichen. Garberding ist die Nachfolgerin für Friederike Röchter, die aus familiären Gründen ausgeschieden war.

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