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Mögliche Baustellen entdeckt

Samtgemeinde Lindhorst Mögliche Baustellen entdeckt

Das Planungsbüro Kirchner ist mit Vertretern aus Verwaltung und Politik durch die Orte der Samtgemeinde Lindhorst gefahren, um sich einen Überblick über mögliche Projekte für das Dorfentwicklungsprogramm zu verschaffen. Zudem ist die Frist zur Abgabe der Fragebögen zur Dorfentwicklung inzwischen verstrichen. Die Antworten sollen jetzt ausgewertet werden.

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SAMTGEMEINDE LINDHORST. „Wir haben rund 60 Fragebögen zurückgekriegt“, sagt Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther. Überrascht habe ihn, dass die Bürger, die den Bogen bearbeitet haben, ganz zufrieden seien mit der Infrastruktur innerhalb der Samtgemeinde und dennoch einige Verbesserungsmöglichkeiten sähen. Die Fragebögen werde Samtgemeindeinspektor Christopher Sendler zusammen mit dem Planungsbüro Kirchner nun auswerten.

Die Bereisung der Samtgemeinde sei zielführend gewesen, berichtet Günther von der dreistündigen Tour durch Lindhorst, Ottensen, Beckedorf, Heuerßen und Schöttlingen. Für Lindhorst haben sich dabei bereits Bereiche herauskristallisiert, die durch ein Dorfentwicklungsprogramm aufgewertet werden könnten. Dies sei zum einen der Marktplatz, der als zentraler Ort bei der Gestaltung Berücksichtigung erfahren soll. Außerdem sei der Bereich um die evangelische Kirche und Rathaus in den Blick genommen worden. Auch das Areal könnte sich für eine neue Gestaltung anbieten. Veränderungsbedarf wird laut Günther für den Fußweg gegenüber der Volksbank zwischen Bahnhofstraße und Grünem Weg gesehen.

Beckedorf und Heuerßen im Blick

Auch in Heuerßen habe sich herauskristallisiert, dass sich das Gebiet um die Kirche in der Dorfentwicklung Eingang finden sollte. Vor allem habe die Gemeinde aber ein leer stehendes Stockwerk über der Gemeindeverwaltung, das mit Mitteln aus dem Programm saniert und ausgebaut werden könnte, wie Günther berichtet.

In Beckedorf konnte die Gruppe besichtigen, wie das Umfeld der Kirche mit öffentlicher Förderung gestaltet werden kann, denn Beckedorf profitierte bereits vor etwas mehr als zehn Jahren von der Dorferneuerung. Die Gemeinde würde bei einem neuerlichen Förderprogramm gerne den Wiesenbrink sanieren.

2018 wird entschieden

In Schöttlingen hat der Samtgemeindebürgermeister etwas Neues entdeckt. Dort gebe es eine Bouleanlage, berichtete Günther. Unter den Teilnehmern der Tour sei das Thema Vernetzung von Sport- und Freizeiteinrichtungen aufgekommen. Dies sei auch in Ottensen thematisiert worden. Dort ist geplant, das ehemalige Feuerwehrhaus und das umgebende Gelände mit Mitteln aus der Dorfentwicklung zu gestalten. Auch zum Schwimmbad in Lindhorst hatte die Besichtigungstour mit dem Büro Kirchner geführt.

Bis zum 1. August bereitet die Samtgemeinde zusammen mit dem Planungsbüro die Bewerbung vor. Außerdem sollen Arbeitsgruppen gebildet werden. Erst im März 2018 werde klar sein, ob Lindhorst in das Programm aufgenommen wird, sagt Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther . bab

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