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Neuer stellvertretender Gemeindebrandmeister

Lindhorster Feuerwehr im Umbruch Neuer stellvertretender Gemeindebrandmeister

„In der Feuerwehr ist viel im Umbruch.“ Mit diesen Worten hat der Lindhorster Samtgemeindechef Andreas Günther die Vereidigung Benjamin Heines zum neuen stellvertretenden Gemeindebrandmeister eingeleitet. Die Amtszeit dauert sechs Jahre.

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Armin Stöber (von links) gratuliert Benjamin Heine zusammen mit Andreas Günther und Wilfried Schröder.

Quelle: kil

Samtgemeinde Lindhorst. Der 34-jährige Lüdersfelder übernimmt ab dem 1. Dezember das Amt von Wilfried Schröder, der dieses Ehrenamt ganze 30 Jahre lang ausgeübt hat. „Dass jemand so lange ein solches Ehrenamt ausübt, wird es heute wohl nicht mehr geben“, sagte Gemeindebrandmeister Ralf Stöber bei der Vereidigung im Lindhorster Rathaus.

Schröder war zudem noch 25 Jahre lang Ortsbrandmeister von Lüdersfeld. „Jetzt reicht es“, meinte er. Auch Heine ist in der Lüdersfelder Ortswehr engagiert. Seit 2008 vertritt er dort den Ortsbrandmeister – „er ist also schon eine Weile in der Führungsebene involviert“, sagte Günther. Heine: „Es ist auch eine Herausforderung für mich.“

Der Brandschützer ist seit 1994 – dem Gründungsjahr der Lüdersfelder Jugendfeuerwehr – aktiv. „Ich bin damit aufgewachsen“, erzählt der 34-Jährige. Sein bislang schwerster Einsatz sei ein Bauernhofbrand in Beckedorf gewesen, als der Dachstuhl einstürzte, kurz nachdem die Einsatzkräfte das brennende Gebäude verlassen hatten, schildert er.

Standortfrage geklärt

 Heine ist nach Günthers Worten auch maßgeblich an den etwas „zähen“ Vorgesprächen zum Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses beteiligt gewesen. Wie berichtet, hatte es bezüglich der Standortfrage noch Unstimmigkeiten mit dem Landkreis gegeben – zum Beispiel bezüglich der Zufahrten zum Grundstück. Diese Gespräche seien nun abgeschlossen und die Standortfrage konnte soweit geklärt werden.

Die neue Wache, in der die Ortsfeuerwehren Lüdersfeld und Vornhagen entsprechend dem Feuerwehrbedarsfplan unterkommen sollen, wird im sogenannten „englischen Rad“ errichtet. „So nennen wir das bei uns in Lüdersfeld“, erklärte Schröder. Das Grundstück liegt an der K29 von Lüdersfeld in Richtung Vornhagen kommend hinter der ersten Kurve auf der rechten Seite. Die Weichen für den Bauantrag sind damit gestellt und „die Planungen können jetzt losgehen“, so Schröder.

Die offizielle Fusion der Ortswehren – die im Einvernehmen der Mitglieder erfolgt – soll vollzogen werden, wenn das Gerätehaus fertig ist, sagt Schröder. Ihre Übungsdienste würden die beiden Orstwehren schon längst gemeinsam durchführen, berichtete Heine: „Wir werden jetzt auch gemeinsam alarmiert.“

Günther betonte bei der Vereidigung Heines auch, „welch hohen Stellenwert die freiwilligen Feuerwehren in der Samtgemeinde haben“. Auch, wenn er zugeben musste: „Dem Rechnung zu tragen und es allen Recht zu machen, ist nicht immer einfach.“  kil

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