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Nicht so schlimm wie befürchtet

Bilanz B 65-Umleitung Nicht so schlimm wie befürchtet

Die Befürchtungen haben sich nicht erfüllt: Die Sperrung der Bundesstraße 65 zwischen Vornhagen und Kobbensen hat die Verkehrsbelastung in den Gemeinden Lindhorst und Lüdersfeld bislang nicht wesentlich verschlimmert.

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Die Durchfahrt nach Bad Nenndorf ist zwischen Vornhagen und Kobbensen gesperrt. Die offizielle Umleitung führt über Blyinghausen, Reinsen und Heuerßen.

Quelle: kil

Samtgemeinde Lindhorst. Seit Ende März werden Autofahrer Richtung Bad Nenndorf über Blyinghausen und Heuerßen umgeleitet. „Es hält sich in Grenzen“, sagt Wilfried Schröder, Bürgermeister von Lüdersfeld, über das Verkehrsaufkommen. Zu Beginn der Sperrung hatte er die Sorge geäußert, dass sich viele Lastwagenfahrer eine schnellere Strecke suchen und über Lüdersfeld und Lindhorst abkürzen könnten.

Vorteile für Geschäftsleute

Fast sechs Wochen später stellt Schröder zufrieden fest: Der Verkehr hat zwar zugenommen, „es ist aber nicht so schlimm“. Sorgen hatte er sich vor allem darum gemacht, dass die Lastwagen in der engen Kurve beim Dicken Heinrich für Probleme sorgen könnten. Diese seien aber im Großen und Ganzen ausgeblieben, sodass der Gemeindechef keinen Handlungsbedarf in Sachen Verkehrsberuhigung sieht.

Ähnlich fällt auch die Zwischenbilanz von Hans-Otto Blume, Bürgermeister in Lindhorst aus. Die Verkehrsbelastung in der Gemeinde sei zwar leicht gestiegen, weil der eine oder andere doch lieber über Vornhagen, Lüdersfeld und Lindhorst fährt, anstatt die empfohlene Umleitung zu nehmen. Das könne sogar Vorteile für die Lindhorster bringen, meint Blume, da manch ein Fahrer vielleicht Halt an einem Supermarkt oder der Eisdiele macht. „Dann profitieren auch die Geschäftsleute.“

"Es läuft tadellos"

Auch die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Hameln hat bislang keine Klagen gehört. Markus Brockmann, Leiter des Hamelner Geschäftsbereichs, habe sich mehrfach selbst ein Bild davon verschaffen können. Sein Fazit: „Es läuft tadellos.“ Lediglich in der Gemeinde Heuerßen seien verkehrsberuhigende Maßnahmen notwendig gewesen. Wie berichtet, gilt in der Heuerßer Ortsdurchfahrt derzeit eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Stundenkilometern. Zudem regelt eine Bedarfsampel das sichere Überqueren der Fußgänger in der Ortsmitte. kil

Wie geht es weiter?

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr rechnet damit, dass die Umleitung über Heuerßen etwa Mitte Juni wieder zurückgenommen werden kann. Derzeit müssen Verkehrsteilnehmer Richtung Bad Nenndorf vom Vornhäger Krug aus über die K 29 nach Blyinghausen, weiter über die L 444 nach Reinsen und über die K 30 durch Heuerßen fahren, um wieder bei Kobbensen auf die B 65 zu gelangen.

Mitte Juni sollen die Bauarbeiten so weit sein, dass die Fahrt in Richtung Bad Nenndorf auf der Bundesstraße wieder einspurig möglich ist, heißt es. Für die Gegenrichtung gelte wie gehabt die Umleitung über den neuen Verbindungsweg zur Kreisstraße 29. Bis die B 65 zwischen Kobbensen und Vornhagen wieder beidseitig befahrbar ist, könnte es dann nochmals zwei Wochen dauern. kil

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