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Offener Ganztag „der richtige Weg“

Änderungen an der Grundschule Lindhorst Offener Ganztag „der richtige Weg“

 Die Änderungen des Niedersächsischen Schulgesetzes zum neuen Schuljahr haben nur wenig Auswirkungen auf die Grundschule in Lindhorst. Was sich im Einzelnen verändert, hat Direktor Hubert Sagel im Schulausschuss der Samtgemeinde Lindhorst erläutert.

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Samtgemeinde Lindhorst (kil). Zum Einen bestehe künftig die Möglichkeit, dass sich die Grundschulen mit einer Oberschule zusammenschließen und damit auch die Trägerschaft von der Kommune an den Landkreis übergeht. Ob es seitens der Samtgemeinde Lindhorst derartige Bestrebungen gebe, wusste Sagel nicht. Samtgemeindechef Andreas Günther klärte aber auf: Das sei „in keinster Weise angedacht“. Die Kommune wolle sich diesbezüglich nicht in ihre Selbstverwaltung eingreifen lassen.
Eine weitere Neuerung betrifft den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule. Bislang habe es nach dem ersten Halbjahr der vierten Klasse eine Trendempfehlung und am Jahresende ein Gutachten plus Empfehlung gegeben. „Das wird abgeschafft“, berichtete Sagel. Stattdessen seien nur noch zwei Beratungsgespräche angedacht. „Die haben wir sowieso schon.“ Für die Kinder habe das folgende Auswirkung: Wer bislang mit einer Realschulempfehlung aufs Gymnasium gegangen ist, konnte höchstens einmal ein Schuljahr wiederholen, bevor er das Gymnasium wieder verlassen musste. Künftig bekämen die Schulen mehr Spielraum, um den Schülern nach eigenem Ermessen mehr Zeit zu geben.
Auch die Bedeutung von Ganztagsschulen werde im neuen Gesetz hervorgehoben. „Hier sind wir mit dem Offenen Ganztag auf dem richtigen Weg“, sagte der Direktor. In Lindhorst könnten die Eltern frei wählen, ob und an welchen Tagen sie das Nachmittagsangebot in Anspruch nehmen. Daher muss das schulische Pflichtangebot auch am Vormittag bleiben, meint er.
In dieser Hinsicht etwas zu ändern, hält Sagel nicht für erforderlich. „Wir wollen keine gebundene Ganztagsschule werden.“ Denn dann müsse man den Eltern im Bezirk alternativ auch eine Offene oder teilgebundene Ganztagsschule anbieten. Das würde bedeuten, dass man den Schulbezirk öffnen müsste – „und wir wollen ja unsere Grundschüler nicht verlieren“, meinte Sagel.

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