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Rettung geprobt

Samtgemeinde Lindhorst Rettung geprobt

In der Samtgemeinde Lindhorst verfügen nur die Ortsfeuerwehren Lindhorst und Beckedorf über hydraulisches Rettungsgerät, wie der Pressesprecher der Samtgemeindefeuerwehren Ingo Beyer berichtet. Deshalb haben diese beiden Einheiten jüngst zusammen den Ernstfall geprobt.

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Feuerwehren aus Beckedorf und Lindhorst bei einer technischen Rettungsübung auf einem Gelände in Barsinghausen.

Quelle: pr.

Samtgemeinde Lindhorst. Das Szenario: Ein Linienbus ist verunglückt. Eine Situation, die „jeden Feuerwehrmann vor eine große Herausforderung stellt“, so Beyer.

 Um auf derartige Einsätze vorbereitet zu sein und ruhig und besonnen reagieren zu können, haben die beiden Feuerwehren die Gelegenheit genutzt, auf einem privaten Gelände in Barsinghausen an einem alten Linienbus die technische Rettung zu üben. Zudem gehörte dieses Training zu einer Reihe von Übungen, die Zusammenarbeit der Feuerwehren optimieren sollen. „Damit im Einsatz die Zusammenarbeit aller beteiligten Feuerwehren reibungslos funktioniert, ist eine ständige Aus-und Weiterbildung innerhalb der Samtgemeindefeuerwehr maßgebend für den Erfolg der Einsätze“, heißt es in der Pressemitteilung der Feuerwehr.

 Im vorliegenden Fall, in dem mit vielen betroffenen und verletzten Personen zu rechnen sei, seien zudem die ersten Entscheidungen des Einsatzleiters von großer Bedeutung. So müsse geklärt werden: Reichen die eigenen Einsatzkräfte aus, ist die notwendige Technik vorhanden um eventuell eingeklemmte oder eingeschlossene Personen zu befreien? Wo wird ein Behandlungsplatz für die Erstversorgung der verletzten Personen eingerichtet? Wo positionieren sich nachrückende Einsatzkräfte? „Zum Glück gab es einen solchen dramatischen Einsatz in der Samtgemeinde Lindhorst in jüngster Vergangenheit noch nicht“, resümiert der Pressesprecher. Dennoch hat die Feuerwehr die Bundesstraße 65 und die Landesstraßen im Blick, wo innerhalb der Samtgemeinde die Unfallschwerpunkte liegen. „Auf diesen Strecken kommt es immer mal wieder zum Teil zu schwereren Unfällen, bei denen die Feuerwehr schnelle und professionelle Hilfe leisten muss“, berichtet Beyer. r

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