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Samtgemeinde Lindhorst saniert Hallenbad

Neue Rohrleitungen Samtgemeinde Lindhorst saniert Hallenbad

Die Samtgemeinde Lindhorst investiert derzeit in die Sanierung des Hallenbades. Die rund 40 Jahre Betriebszeit, die das Bad hinter sich hat, haben an den Anlagen ihre Spuren hinterlassen. Wolfgang Fischer, Bauamtsleiter bei der Samtgemeinde Lindhorst, ist erleichtert, dass die Technik nun sukzessive auf den neuesten Stand gebracht wird.

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An den noch nicht ausgewechselten Anlagen zeigt Fachbereichsleiter Wolfgang Fischer, wie der Zahn der Zeit an den Teilen genagt hat.

Quelle: bab

Samtgemeinde Lindhorst (bab). In Zukunft wolle die Verwaltung im Bad sogar mit Wärmerückgewinnung arbeiten. Zurzeit ist das Hallenbad geschlossen, weil im Keller die Rohrleitungen für das Schwallwasserüberlaufbecken ersetzt werden. „Die Alten sind noch aus Gusseisen“, sagt Fischer und zeigt zusammen mit seiner Stellvertreterin Silke Schweer die modernen Kunststoffrohre, die neuerdings die Metallrohre ersetzen. Vor zwei Jahren sind auch die Pumpen ausgewechselt worden. An einem noch vorhandenen alten Modell, das wohl nicht mehr lange seinen Dienst tun wird, ist zu erkennen, wie Kalk und Rost an ihm genagt haben.
Die Korrosion an den Teilen der Technik und des Beckens hat auch dazu geführt, das einige Undichtigkeiten aufgetreten sind. Auch diese werden zurzeit beseitigt. In die Maßnahme, die Ende Januar beendet sein soll, investiert die Samtgemeinde laut Fischer rund 10 000 Euro.
Ein weit dickerer Brocken muss dieses Jahr in die Lüftungsanlage gesteckt werden, wenn der Samtgemeinderat der Beschlussvorlage zustimmt. „Die Lüftungsanlage ist total hin“, sagt Fischer. Rund 275 000 Euro werde der Einbau einer neuen Anlage wohl kosten, meint der Fachbereichsleiter. Dafür würde mit einer neuen Lüftung einiges an Energiekosten gespart werden. Wie Fischer erklärt, soll die Anlage die Abwärme zurückführen, um sie weiter zu nutzen.
Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther ist zuversichtlich, dass der Samtgemeinderat die Notwendigkeit der Maßnahme erkennt und die entsprechende Summe im Haushalt einstellt. „Dafür bekommen wir sogar Fördermittel aus dem Kommunalinvestitionsgesetz“, sagt er. Mit 40 Prozent der Summe rechnet Günther. „Das werden rund 120 000 Euro sein“, nimmt der Samtgemeindebürgermeister an.
Noch bis Sonntag, 31. Januar, ist das Hallenbad geschlossen. In den Zeiten, zu denen keine Kurse laufen, steht das Becken danach jedermann zur Verfügung. Die öffentlichen Schwimmzeiten sind dienstags bis freitags von 15 bis 17 Uhr sowie dienstags und mittwochs von 8 bis 10 Uhr. Wie Schwimmmeister Andreas Baum angibt, liege die Wassertemperatur in der Halle des „Solabali“ bei rund 30 bis 31 Grad Celsius. 

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