Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Schluss mit dem Sanierungsstau

Samtgemeinde Lindhorst Schluss mit dem Sanierungsstau

Das Sanierungsprogramm, das die Samtgemeinde Lindhorst 2013 für das Klärwerk der Samtgemeinde gestartet hat, zeigt Wirkung. Durch die bisherigen Investitionen in Prozesssteuerung und neue Technik werden laut Verwaltung und Planungsbüro jährlich rund 30 Prozent Strom im Werk gespart.

Voriger Artikel
Bürgerbus: Gutscheine und mehr Haltestellen
Nächster Artikel
Bürgerbusverein fährt bald direkt zum Solabali

Thomas Nellenschulte (von links) und Rolf Taube vom Planungsbüro DNC sowie Wolfgang Fischer, Andreas Günther und Dietmar Schulte von der Samtgemeinde zeigen die neue Belüftungsanlage am Belebungsbecken der Kläranlage Lindhorst.

Quelle: bab

Samtgemeinde Lindhorst. Die Samtgemeinde rechnet damit, dass die Gesamtinvestitionskosten von 156.000 Euro in das Zentralklärwerk sich innerhalb von 4,8 Jahren amortisiert haben werden. Durch die Nutzung des aufbereiteten Wassers zur Säuberung der Rechenanlage spart die Samtgemeinde pro Jahr auch noch 7500 Kubikmeter Trinkwasser, mit dem die Anlage zuvor gereinigt werden musste.

„10.000 Euro sparen wir allein durch diese Maßnahme jährlich“, sagt Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther zu der Einrichtung der Brauchwasseranlage, die im vergangenen Herbst in Betrieb genommen wurde. Betriebsleiter Dietmar Schulte habe die Umstellung angeregt.

Im April wurden zwei weitere Sanierungen umgesetzt, die Günther, Schulte und Wolfgang Fischer, Fachbereichsleiter bei der Samtgemeinde, zusammen mit Planer Thomas Nellenschulte vom Ingenieurbüro DNC aus Hannover und dessen Mitarbeiter Rolf Taube nun vorgestellt haben. Vier neue sogenannte Rohwasserpumpen, die das Abwasser auf das erforderliche Niveau befördern, sind eingebaut worden. Die Pumpen laufen „mit effizientem Motorantrieb und neuen Frequenzumformern“, wie Nellenschulte erklärt.

Durch die neuen Pumpen in Lindhorst kann das Werk auf das unterschiedliche Mengenaufkommen reagieren und muss nicht durchgängig auf Volllast fahren. 45.000 Euro hat die Samtgemeinde für den Part der Sanierung investiert. Und auch dort zeigten sich die Effekte schnell. Im Vergleich zu den alten Pumpen benötigt das neue System 30 Prozent weniger Energie. Eine prozentual noch höhere Einsparung erreichte die Samtgemeinde durch eine neue Belüftungsanlage im Belebungsbecken. Dadurch werden bis zu 60 Prozent Strom im Vergleich zur alten Anlage gespart. Für die Belüftung hat die Samtgemeinde 50.000 Euro investiert.

„Wir haben jetzt jährlich 32.000 Euro weniger Ausgaben“, freut sich Günther, der einen gewissen Sanierungsstau an öffentlichen Gebäuden festgestellt hatte, der sukzessive abgebaut werden soll. Aber ebenso wie bei den umgesetzten Maßnahmen, seien vor allem die Politiker von dem Sinn der Investitionen zu überzeugen. „Wir in der Verwaltung sind uns einig“, kündigt Günther an, für weitere Modernisierungen einzutreten. bab

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg