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Schon mit sechs Jahren rekrutieren

Lindhorst / Brandschützer setzen auf Kinder- und Jugendfeuerwehren Schon mit sechs Jahren rekrutieren

Um dem derzeit viel diskutierten Mitgliederschwund entgegenzuwirken, werden die künftigen Generationen von Brandschützern in den Lindhorster Feuerwehren so früh wie möglich rekrutiert. Vorreiter in der Samtgemeinde sind die Feuerwehren in Lüdersfeld, Lindhorst und Beckedorf, die bereits eine Kinderabteilung gegründet haben.

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Quelle: svb

Samtgemeinde Lindhorst (svb). „Es ist schwierig, in Orten mit starken Sportvereinen, Kinder für die Feuerwehr zu gewinnen“, sagte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Wilfried Schröder. Die Technik biete aber interessante Anreize für die Mädchen und Jungen, die schon mit sechs Jahren in die Kinderfeuerwehren eintreten können. Auch Mitgliederwerbung in Schulen sei effektiv, meinte Schröder und erinnerte sich, dass vor mehreren Jahren zehn Kinder auf einmal in die Jugendfeuerwehr Beckedorf eingetreten waren und mittlerweile aktiv tätig sind.
Im Moment sind etwa 140 bis 150 Mitglieder in den sechs Feuerwehren der Samtgemeinde aktiv, schätzte Schröder. Lediglich in Ottensen gebe es derzeit nur 16 Aktive, was vier weniger als die gesetzlich geforderte Mindeststärke für Feuerwehren mit Grundausstattung sind. Schließungen und Zwangsfusionen seien im Samtgemeindekommando aber kein Thema, versicherte der stellvertretende Gemeindebrandmeister.
„Wir legen viel Wert auf die aktive Ausbildung“, erklärte Schröder. Den ständig steigenden Anforderungen sei nur so zu begegnen. Regelmäßig organisiert die Feuerwehrführung Alarmübungen, bei denen mehrere oder alle Feuerwehren der Samtgemeinde beteiligt sind. Dadurch lernen die Brandschützer auch die Ausrüstung der anderen Wehren kennen und üben das gemeinsame Abarbeiten von Einsatzlagen.
Die Erhöhung der Altersgrenze von 62 auf 63 und mit Genehmigung darüber hinaus hält Schröder für wenig sinnvoll, weil er aus Erfahrung weiß, dass die meisten Feuerwehrleute überhaupt nicht bis zu diesem Alter aktiv mitmachen. „Viele hören mit Ende 50 auf“, stellte er fest. In manchen Wehren fehle außerdem die Generation zwischen 35 und 45 Jahren, was sowohl private als auch berufliche Gründe habe.

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