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Seniorenbeirat sorgt für Sitzplätze

Samtgemeinde Lindhorst Seniorenbeirat sorgt für Sitzplätze

Zwei große Ziele hatte sich der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Lindhorst zu Beginn seiner Amtszeit gesetzt: Die Optimierung von Behindertenparkplätzen und das Schaffen von mehr Sitzbänken an Bushaltestellen. Die Bilanz: Beide Projekte konnten erfolgreich abgeschlossen werden. „Wir sind mehr als zufrieden“, freut sich der Vorsitzende Manfred Völker.

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Bitte Platz nehmen: Dank der Initiative von Seniorenbeirat und Samtgemeinde können die Wartenden am ZOB jetzt sitzen. Samtgemeindechef Andreas Günther (Mitte) sitzt mit Manfred Völker (links) und Hans Winter Probe. Zudem hat der Busbahnhof nun zwei Behindertenparkplätze.

Quelle: kil

Samtgemeinde Lindhorst. Von den 26 Haltestellen in der Samtgemeinde haben 19 ein Wartehäuschen. Nur 13 davon verfügten bislang über eine Sitzgelegenheit. Das wollte der Beirat ändern und suchte den Kontakt zu den Bürgermeistern und Gemeindedirektoren der zuständigen Gemeinden. Schritt für Schritt wurden so weitere Bänke geschaffen. Nur noch zwei der geplanten sieben Bänke fehlen.

Als besonders erfreulich nannte Völker die neue Sitzgelegenheit am ZOB, eine Bank an der neuen Haltestelle vor dem Dorn in Beckedorf sowie ganze fünf Bänke in Lüdersfeld. Die kleine Gemeinde verfügt nämlich aufgrund der langen Straßen über 14 Bushaltestellen, wie der Beirat bei seinen Erkundungen herausgefunden hat. Im Vergleich: Lindhorst hat fünf Haltestellen, Heuerßen drei und Beckedorf vier.

Auch bei den Behindertenparkplätzen hat der Beirat einiges erreicht. Statt 27 gibt es nun bereits 48 solcher Stellplätze. Und wenn alles nach Plan läuft, seien es bald sogar 53, sagt Völker. In dieser Sache habe man mit den Kommunen verhandelt, wenn es sich um öffentliche Plätze handelte, aber auch mit den Gewerbetreibenden. Dabei wurden nicht nur neue Plätze angeregt, sondern auch vorhandene optimiert und sichtbar beschildert.

Am Lindhorster Rathaus zum Beispiel: Dort gab es einen Parkplatz in der hintersten Ecke, aus dem man sehr schlecht wieder ausparken konnte. Dieses Problem wurde gelöst, in dem der dahinter liegende Parkplatz gestrichen wurde, sodass man problemlos rückwärts herausfahren kann.

Ganz neu sind unter anderem Plätze am Sportplatz, am ZOB, am Friedhof und am Hof Gümmer. Für den Beirat ist dies ein Erfolg, denn „ein Behindertenparkplatz ist für Behinderte kein Luxus, sondern zwingend notwendig“, betont Völker.

2016 stehen eher kleine Projekte an, außerdem bereitet der Beirat die Vorstandswahlen im Herbst vor. Einen wichtigen Antrag haben die Senioren allerdings an die Samtgemeinde gestellt: Das Rathaus soll barrierefreier werden. kil

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