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Samtgemeinde Lindhorst Seniorenbeirat will Bürgersteige absenken
Schaumburg Lindhorst Samtgemeinde Lindhorst Seniorenbeirat will Bürgersteige absenken
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00:19 12.02.2018
Manfred Völker (von links), Konrad Vochezer, Jürgen Grittner und Hans-Georg von Fersen haben die kritischen Übergänge der Gehwege – wie am Grünen Weg in Lindhorst – an die Gemeinden gemeldet. Quelle: bab
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SAMTGEMEINDE LINDHORST

Dies sei nicht nur für Senioren mit Rollatoren und Rollstuhlfahrer sinnvoll, sondern auch für Fußgänger, die mit Kinderwagen die Straßen überqueren wollen, sagt Seniorenbeiratsvorsitzender Manfred Völker.

Völker war zuständig dafür, das Ansinnen des Beirates bei der Lindhorster Verwaltung vorzutragen. Hans-Georg von Fersen hat in Lüdersfeld mit Bürgermeister Wilfried Schröder und dessen Stellvertreter Jürgen Simon die Bürgersteige unter die Lupe genommen, Konrad Vochezer aus Beckedorf hat den dortigen Bürgermeister Dieter Wall auf Hindernisse in Beckedorf aufmerksam gemacht und Jürgern Grittner hat sich bei einem Schnatgang mit Heuerßens Bürgermeister Andreas Walter über die dortigen Gehwege unterhalten.

Jedes Jahr eine Maßnahme

Das Ergebnis: Alle stehen Verbesserungen aufgeschlossen gegenüber und wollen den Gemeinderäten die Absenkung der Bürgersteige an den ermittelten Stellen vorschlagen.

„Bürgermeister Wall will sehen, dass jedes Jahr eine Maßnahme umgesetzt wird“, sagt Vochezer. Priorität habe der Gehweg an der Riepener Straße,  an der Kreuzung zur Beeke, der sehr stark frequentiert werde. Ebenso wie in Beckedorf sind dem Seniorenbeirat in Lüdersfeld sieben Stellen für entsprechende Maßnahmen aufgefallen.

Grüner Weg habe Priorität

Wie von Fersen berichtet, soll dort in diesem Jahr der Weg Meierhof zur Kapelle saniert werden und die Verbindung zwischen Sportplatz und dem Hotel Vier Linden. Auch Bushaltestellen werden einbezogen. Von Fersen erklärt, dass fünf Maßnahmen in diesem Jahr umgesetzt werden sollen. „Das finde ich schon in Ordnung.“

In Heuerßen wurden unter anderem der Gehweg am Kobbenser Dorfgemeinschafthaus, der Übergang vom Kirchengelände zum Friedhof und die Lindenstraße/Ecke Südbach moniert. In Lindhorst seien mit 21 Stellen die meisten Bereiche betroffen, so Völker, der hofft, dass der Rat Mittel für mindestens drei Absenkungen im Haushalt aufnimmt. „Der Grüne Weg wäre für uns wichtig“, nennt Völker die Priorität des Beirates. Aber auch Stellen an der Bahnhofstraße müssten geändert werden. bab

„Sprechen kann man über alles“, sagt SPD-Fraktionssprecher Horst Schimmelpfennig zu einer Fusion der Samtgemeinden Nenndorf, Sachsenhagen und Lindhorst. Auch die anderen Fraktionsvorsitzenden im Lindhorster Samtgemeinderat sind  offen für Gespräche, haben aber auch einige Bedenken.

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