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Solabali: Plan ist „wunderbar“

Lindhorster Hallenbad Solabali: Plan ist „wunderbar“

Mit erkennbarer Begeisterung hat sich der Lindhorster Samtgemeinderat für die konzeptionelle Neuausrichtung des Lindhorster Hallenbades ausgesprochen. Über die Einzelheiten sowie die Satzung wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

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Samtgemeinde Lindhorst. Die Verwaltung wollte vor allem ein Votum, um entsprechende Weichen stellen zu können. Am Rande der Sitzung sagte Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther, dass geplant sei, bereits zum Jahresanfang 2015 das neue Konzept umzusetzen.

 Wie berichtet, hatte der Behinderten- und Seniorenbeirat die Verwaltung von der Idee überzeugen können, das ehemals Lehrschwimmbecken genannte Bad im Solabali (Solarbad Lindhorst) auch für Therapien, Kurse oder andere Aktivitäten zu öffnen und auf Ganzjahresbetrieb umzustellen. Nun sind auch die Politiker auf den Vorschlag eingestiegen.

 „Wir können es nur außerordentlich begrüßen, dass uns dieses Konzept vorgelegt wird“, sagte SPD-Fraktionssprecher Heinz-Dieter Lauenstein bei der Ratssitzung. „Wir stehen voll dahinter“, versicherte er für seine Fraktion. Bei den Beratungen in den Gremien sei sehr deutlich geworden, dass Lindhorst „ein kleines, aber feines“ Hallenbad habe und die Nachfrage für die genannte Nutzung einen ganztägigen Betrieb zulasse. „Wir verschaffen uns eine weitere Belebung des Betriebes im Bad und das wird sicherlich ausstrahlen auf die ganze Samtgemeinde“, ist Lauenstein sicher. So sehen es auch die Christdemokraten. CDU-Sprecher Burkhard Pieper lobte den Entwurf als „wunderbare Neuausrichtung“, die seiner Meinung nach sogar weit über Lindhorst hinaus Bedeutung haben werde.

 Gewürdigt wurde aber auch, dass der Vorschlag vom Beirat gekommen ist. „Es ist schön zu sehen, dass ein junger Senioren- und Behindertenbeirat sich so in die Politik einmischt“, sagte Günter Kasulke (Grüne), „das bringt eine ganze Menge frischen Wind rein.“ Die Wählergemeinschaft schloss sich ebenfalls dem optimistischen Tenor an. „Das bringt unser Bad weiter voran“, glaubt Hans Bielefeld.

 Über die Öffnungszeiten, Eintrittspreise und andere satzungsrelevante Details soll noch beraten werden. Die Satzung wird laut Ratsvorsitzendem Hans-Otto Blume bei der nächsten Sitzung vorgelegt. Auch die Kalkulation für Betriebs- und Investitionskosten müsste bis dahin noch einmal überarbeitet werden, wie Günther sagte.

Samtgemeinde Niedernwöhren. Mit einem Auge schielt auch die Samtgemeinde Niedernwöhren auf die Entwicklung in Lindhorst. Dort könnte mit der Entscheidung, das Hallenbadangebot zu erweitern, Konkurrenz für die Badewonne entstehen, das befürchtet auch Samtgemeindebürgermeister Marc Busse. „Es wäre durchaus möglich, dass die Leute sich wegen der Unsicherheit Alternativen suchen“, sagt er.
Nun ist das Dilemma in Niedernwöhren noch gewachsen. Der Samtgemeindeausschuss werde dem Rat empfehlen, den Betrieb nicht weiterzuführen, wenn der Förderverein bei seiner Kündigung bleibt. Eigentlich sollte vor der Sitzung noch ein klärendes Gespräch mit dem Förderverein geführt werden, der habe jedoch den Termin abgesagt, so Busse. Vielleicht hänge demnächst ein Zettel am Bad: „Betrieb eingestellt.“  bab

bab

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