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Sorge um Lehrerstunden

Grundschule Lindhorst Sorge um Lehrerstunden

Es hapert mit der Unterrichtsversorgung an der Lindhorster Grundschule. Das ist eines der Ergebnisse einer Inspektion, deren Verlauf der Rektor aber insgesamt als positiv wertet.

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Samtgemeinde Lindhorst. Lehrer an Schulen in ländlichen Gegenden zu bekommen, ist nach Auskunft des Leiters der Lindhorster Grundschule, Hubert Sagel, schwierig. Auch die Magister-Nothold-Grundschule hat unter anderem deshalb mit Defiziten bei der Qualitätsentwicklung zu kämpfen. Sagel hat vor dem Schulausschuss des Samtgemeinderates über die Unterrichtsversorgung, die Schulinspektion und die Entwicklung der Qualität der verlässlichen Grundschule berichtet. Die Schule hat demmach grundlegende Anforderungen erfüllt und ist teilweise dabei, diese zu entwickeln. In Schulnoten heißt das für Politik und Verwaltung: die Situation ist befriedigend.

Wie Sagel berichtete, sei im September eine Schulinspektion erfolgt, die das Stadium der Qualitätsentwicklung und die Erfüllung des Kernaufgabengebietes der Schule überprüft und beurteilt habe. Die Inspektoren haben mit Eltern, Schülern und Kollegen gesprochen und die Eigeneinschätzung der Schule mit den gewonnenen Erkenntnissen abgeglichen. Sagel legte den Ausschussmitgliedern eine Liste der Kernaufgaben samt Beurteilung vor.

„Die Bewertung zieht sich durch alle Bereiche“, sagte Sagel und blickte besonders auf das Förderkonzept, das gelitten habe. „Wir haben ein Förderkonzept“, berichtete Sagel, „mussten aber kürzen, weil wir zu wenig Lehrerstunden haben.“ Darunter litten nicht nur die zu fördernden Kinder, sondern auch jene, die gefordert werden müssten. „Das ist ein bisschen schade. Das hätten wir gerne verbindlich entwickelt“, bedauerte er. In den vergangenen zweieinhalb Jahren habe es häufig Lehrerwechsel gegeben. Teilweise habe die Versorgung mit Lehrerstunden nicht genügt. Dennoch schaffe es das Kollegium, das Schulprogramm stetig weiterzuentwickeln. Insgesamt bewertet der Rektor die Inspektion aber als positiv. „Das Ergebnis der Schulinspektion ist ein gutes gewesen“, resümierte er, denn die Inspektoren haben auch den Unterricht besucht und sich sehr lobend dazu geäußert.

Auch im zweiten Halbjahr kann die Magister-Nothold-Schule keine 100 Prozent Unterrichtsversorgung erreichen. „Niedersachsen gehen ein bisschen die Lehrer aus“, begründete Sagel. Im zweiten Halbjahr werde die Unterrichtsversorgung „bei 97,5 Prozent“ liegen, meint er. Das sei aber schon besser als zuvor. „Dann fehlen uns nur noch zehn Stunden“, berichtete er den Mitgliedern des Ausschusses, und äußerte die Hoffnung, das Förderkonzept wieder aufstocken zu können.

Wie aus der Verwaltungsvorlage der Samtgemeinde für den Haushalt 2017 hervorgeht, wird der Landkreis in den kommenden Jahren in das Schulgebäude, das sich in dessen Eigentum befindet, investieren. Die Samtgemeinde als Träger der Grundschule werde finanziell anteilig daran beteiligt. Der Schulausschuss billigte den dafür 2017 vorgesehenen Baukostenzuschuss von 20.000 Euro. Laut Samtgemeinde sei die Liste der Baumaßnahman mittlerweile lang. Unter anderem sind Sanierungen für den Verwaltungstrakt, das Flachdach der Mensa, den Schulhof und Beleuchtungsanlagen vorgesehen. Die Grundsanierung der Schulturnhalle stehe an.

Die Samtgemeinde will laut Investitionsplan im laufenden Jahr außerdem in die EDV der Grundschule 3000 Euro, in die Anschaffung von Pylonentafeln 4500 Euro und in Lehr- und Lernmittel 5000 Euro stecken.

bab

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