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Testfahrt mit dem E-Golf

Samtgemeinde Lindhorst Testfahrt mit dem E-Golf

13 Testfahrten mit dem E-Golf hat die Verwaltung der Samtgemeinde Lindhorst an Bürger vergeben. Das Ergebnis: Der Großteil war von den Fahreigenschaften des Autos überrascht. Dies gilt auch für die SN-Redakteurinnen Kirsten Elschner und Babette Jakobs, die sich ebenfalls auf Testfahrt begeben hatten.

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Spaß bei der Testfahrt mit dem E-Golf haben auch die Mitarbeiterinnen der SN, Kirsten Elschner (links) und Babette Jakobs.

Quelle: Harmening

Samtgemeinde Lindhorst. „Das Fahren war schön. Der geht ab wie Schmidts Katze“, stellt Sven Unruh, Lindhorster Ratsherr, fest, der sich ebenfalls hinters Steuer setzte. Und mit diesem Eindruck ist er nicht alleine. „Der lässt manchen Benziner stehen“, bestätigte Lindhorsts Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther den erstaunlichen Anzug des E-Golfs. Von Null auf 100 Stundenkilometer benötigt der Wagen ganze 10,4 Sekunden und hat eine Leistung von 85 Kilowatt, wie Edgar Schroeren, Sprecher der Westfalen Weser Energie, aus den Herstellerangaben zitiert. Wie berichtet hatte die Westfalen Weser Netz GmbH der Samtgemeinde das Auto fünf Wochen zur Verfügung gestellt. Die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs liegt bei 140 Stundenkilometern.

 Wer sparsam fahre, also Klimaanlage und Navi auslässt und andere Stromabnehmer, komme mit der voll aufgeladenen Batterie 200 Kilometer weit, hat Andreas Günther bei einem Selbstversuch festgestellt. Wenn der Leasingvertrag für das derzeitige Dienstfarhzeug (Diesel) der Samtgemeinde auslaufe, wolle sich die Verwaltung ernsthaft mit dem Thema E-Mobilität befassen, meint der Bürgermeister. Die Gemeinde Lindhorst habe ja ohnehin vor, demnächst eine Ladesäule zu installieren. Über die herkömmliche Steckdose dauere der Landevorgang nämlich sechs bis acht Stunden, an der E-Säule nur zwei Stunden.

Durchweg positives Feedback

 „Ich denke, dass diese Fahrzeug für den Dienstbetrieb sehr gut zu gebrauchen ist. Bei den seltenen weiten Fahrten wäre die begrenzte Reichweite vielleicht kritisch, sagt Günther, die meisten Wege allerdings, die zurückgelegt werden müssen, wären damit gut zu bewältigen.

 Das Feedback, dass die Lindhorster Probefahrer der Verwaltung gegeben haben, sei durchweg gut gewesen. „Es gab großes, positives Erstaunen, dass man die Dinge des täglichen Lebens problemlos erledigen kann“, sagt der Samtgemeindebürgermeister.

Fahrtwind statt Motorgeräusche

 „Für den Normalgebrauch reicht das“, findet auch Unruh, der mit dem Golf rund zwei Stunden seine Runden gedreht hat, einkaufen gefahren ist und dauch Gäste transportiert hat. „Das ist eine Superalternative als Zweitwagen“, findet der Ratsherr. Allerdings sei er sich nicht sicher, ob die Ökobilanz tatsächlich besser als bei Verbrennungsmotoren sei. Die Bilanz bei der Herstellung und Entsorgung der Batterie beispielsweise müsse berücksichtigt werden und dass der verwendete Strom nicht aus Braunkohle stamme.

 Ein wenig kritisch sehen die Testfahrer noch die Geräuscharmut des E-Golfs. Statt Motorbrummen ist nur der Fahrwind zu hören. Das könnte zu Gefahren im Straßenverkehr führen, weil herannahende Autos nicht bemerkt werden. „Da ist Vorsicht geboten“, sagt Günther. Fahrer müssten sich dessen bewusst sein.  bab

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