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Mehr Hochzeiten im ersten Quartal

Trauungen in besonderer Atmosphäre sind gefragt Mehr Hochzeiten im ersten Quartal

Wer sich in der Region um Nienstädt, Niedernwöhren oder Lindhorst das Ja-Wort geben will, hat die Qual der Wahl. In jeder der Samtgemeinden steht dazu außer dem Rathaus auch eine Alternative mit ländlichem Charme zur Verfügung.

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Romantische Alternative zum Standesamt: Das Lauenhäger Bauernhaus ist ein beliebter Schauplatz für Trauungen.

Quelle: kil

Samtgemeinden. „Im Moment erleben wir einen Hochzeitsboom“, bemerkt Doris Penne vom Nienstädter Standesamt. In allen Samtgemeinden war 2015 vergleichsweise ein schwaches Hochzeitsjahr: 25 Mal läuteten in Nienstädt die Glocken, 29 Mal in Lindhorst und Niedernwöhren traute mit 44 Paaren die meisten. Im ersten Quartal dieses Jahres freuten sich in den einzelnen Samtgemeinden bereits zwischen 19 und 31 Paare über ihre Heirat.

 Überall in den Gemeinden finden sich Traukulissen, die dem Ehrentag eine besondere Note verleihen, wenn die Paare bereit sind, sich selbst um die Anmeldung zu kümmern. Für die eigentliche Party nach dem Ja-Wort bedarf es dann noch einer der umliegenden Gaststätten.

 In Nienstädt ist der Hof Gottschalk eine beliebte Adresse für die standesamtliche Zeremonie. In und um Lindhorst traut man sich gern im Hof Gümmer oder seit einiger Zeit im Backhaus der Trachtengruppe. „Im Hof Gümmer habe ich Paare schon vor 80 Leuten verheiratet“, erinnert sich Standesbeamte Birgit Gerland. Das Backhaus fasst nur 40 Leute, dafür übernimmt der Trachtenverein kostümiert den Service und im Winter sorgt das Feuer im Ofen für rustikale Atmosphäre. Um Niedernwöhren werden zunehmend das Lauenhäger Bauernhaus und das Geburtshaus von Wilhelm Busch frequentiert.

 „Der Mai ist nicht mehr unbedingt der Wonnemonat“, so Gerland. „Auch junge Paare schätzen das traditionelle Angebot“. Für die Standesbeamten ist jede Trauung noch ein kleines Highlight. „Bei uns wird schließlich nicht wie in Hannover im Stundentakt getraut.“

 Auch außerhalb der Region schätzt man das ländliche Idyll als Schauplatz für den großen Tag. Frühere Einwohner kehren oft gerne zurück, um in heimatlichen Gefilden zu heiraten, wo meist auch die Familie gleich in nächster Nähe ist.

 „Da immer mehr Menschen auf die kirchliche Zeremonie verzichten, bieten die geräumigeren Lokalitäten eine gute Gelegenheit, die ganze Hochzeitsgesellschaft an der Trauung teilhaben zu lassen“, erklärt Standesbeamtin Gudrun Spiller aus Niedernwöhren.

 In Bezug auf das Alter geht der Trend eher zur späteren Hochzeit. Ab 30 Jahren aufwärts sagen die meisten Menschen „Ja“. Vereinzelt finden sich dennoch Paare in den frühen Zwanzigern in den Standesämtern ein. Kirchliche und rein amtliche Trauungen halten sich etwa die Waage. Bei der zweiten Eheschließung verzichten die meisten Paare allerdings auf den kirchlichen Segen.  geb

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