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Landkreis hat neue Pläne für den ZOB

Umbau Landkreis hat neue Pläne für den ZOB

Die neuesten Pläne für den Umbau des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) hat Sachgebietsleiter für den ÖPNV beim Landkreis, Knut Utech, in Lindhorst vorgestellt. Anlass war ein Besuch der SPD-Kreistagsfraktion in Lindhorst. Diese informierte sich vor Ort über das Vorhaben.

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Knut Utech vom Landkreis (von rechts) macht dem Lindhorster Bürgermeister Hans-Otto Blume, Cerstin Bayer und Andreas Günther mit den neuen Plänen viel Freude.

Quelle: bab

Samtgemeinde Lindhorst. „Wir werden jeder Linie ein Busterminal zuordnen können“, beschrieb Utech anhand eines Plans, wie die derzeit „unbefriedigende Situation“ gelöst werden soll. „Das größte Problem ist die Unübersichtlichkeit“, ist Utechs Einschätzung der momentanen Lage. Deshalb sollen sieben Terminals vor Grund- und Oberschule entstehen, damit jeder Schüler wisse, an welchem Punkt nach Schulschluss sein Bus abfährt.

 Die Verkehrsbedingungen zum morgendlichen Schulbeginn sollen damit ebenfalls wesentlich entpannt werden. „Wir haben ein Problem mit dem Zeitfenster. Innerhalb von zehn bis 15 Minuten kommen hier elf Busse an“, berichtete Utech von der Zeit vor 8 Uhr.

 Um die Pläne umzusetzen, benötigt der Landkreis wesentlich mehr Platz. So sei vorgesehen, die Wiese neben dem Schulhof hinter der derzeitigen Haltestelle miteinzubeziehen. Der Plan zeigt einen Rundkurs, der in der Mitte noch Platz für Grünanlagen lässt. Drei Bushäuser zum Unterstellen seien geplant und der ZOB soll barrierefrei gestaltet werden.

 Die Gesamtkosten für den Umbau des Busbahnhofs an der Glück-Auf-Straße werden rund 540000 Euro betragen, überschlug der Sachgebietsleiter ÖPNV. Für Lindhorst oder die Samtgemeinde fallen höchstwahrscheinlich überhaupt keine Kosten an. Laut Utech sei die Maßnahme förderfähig, da der Landkreis im vergangenen Jahr die Busse des Schülerverkehrs auch für alle anderen Fahrgäste nutzbar gemacht habe. Der Förderantrag sei beim Land bereits eingereicht, der Landkreis erhoffe sich einen Zuschuss von 75 Prozent. Aus den sogenannten Regionalisierungsmitteln sollen die restlichen 25 Prozent finanziert werden.

 „Wenn es ganz gut läuft“ könne im Sommer 2017 gebaut werden, denkt Utech. Voraussetzung seien der Bewilligungsbescheid, die Zustimmung der Gremien und die Bauleitplanung, welche parallel dazu angepasst werden müsse.

 „Das sind für uns hier vor Ort ganz tolle Neuigkeiten“, sagte Cerstin Bayer. Die Geschäftsführerin der SPD-Kreistagsfraktion freute sich als Vorsitzende des Lindhorster SPD-Ortsvereins. Dieser habe das Thema bei seinen regelmäßigen Bürgerdialog-Veranstaltungen aufgegriffen. Auch Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther vernahm die Neuigkeiten des Kreises „mit großer Freude“.

bab

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