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Samtgemeinde Lindhorst Uneinig über den Standort
Schaumburg Lindhorst Samtgemeinde Lindhorst Uneinig über den Standort
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20:20 11.08.2017
So könnte der Neubau der Kita auf dem Sportgelände aussehen. Quelle: pr.
LINDHORST

Denn dafür müsste das Sportgelände an den Schulen an Fläche einbüßen (wir berichteten). Zudem würde das Verkehrsaufkommen an der Lüdersfelder Straße steigen.

Mit drei Ja-Stimmen von CDU und SPD, zwei Gegenstimmen von den Grünen und der Schulleitung sowie zwei Enthaltungen gab der Ausschuss letztlich die Empfehlung an den Rat, dass trotz einer Verkleinerung des Sportplatzes um rund 3750 Quadratmeter der Schulsport sichergestellt werden und daher der Pachtvertrag zwischen Samtgemeinde und Gemeinde entsprechend geändert werden solle.

Ulf Dönau (Grüne) machte sogleich klar: „Ich werde dagegen stimmen, weil die Sportanlage erhalten bleiben sollte." Matthias Johst machte sich als beratendes Mitglied Gedanken um die Kosten, die auf die Samtgemeinde zukommen, um den Sportplatz nach der Verkleinerung „aufzuhübschen“ und beispielsweise die Laufbahn zu verlegen.

Hubert Sagel, Leiter der Grundschule, gab an, dass die von der Oberschule angeregten Alternativen wie ein Beachvolleyballfeld für die Grundschule irrelevant seien. „Bei uns müssen sich Gruppen von Kindern bewegen“, dazu brauche es Platz. „Man darf nicht nur an die Kosten denken“, sagte er und sprach die ohnehin „schwierige Parksituation“ um die Schule an.

Auch deshalb sei er gegen eine Kita „an diesem Standort“. Das Parkproblem griff daraufhin auch Johst auf. Schon jetzt würden die Parkplätze an der Kita zu Stoßzeiten nicht ausreichen. Er befürchtet, dass die Eltern der Kita an der Lüdersfelder Straße oder gar auf dem Gehweg parken würden, was die Gefahr auf dem Schulweg noch verschärfen würde. Nicht ohne Grund hätten die Grünen dort Tempo 30 beantragt, ergänzte Dönau.

Samtgemeindechef Andreas Günther betonte mehrmals, dass all diese Belange zu gegebener Zeit sicher von der Gemeinde berücksichtigt werden würden. Die Aufgabe des Schulausschusses sei es aber nicht über Verkehrsprobleme zu beraten.

Es gehe hier lediglich darum zu beurteilen, ob das Sportgelände auch in verkleinerter Form ausreicht, damit die „in großer Not“ befindliche Gemeinde eine Kita bauen kann. Sagel sah das anders: „Wir können hier keine Entscheidung treffen, ohne an die Folgen zu denken.“

Cerstin Bayer (SPD) betonte wiederum: „Wir müssen nun mal Kitaplätze vorhalten.“ Ein Grundstück außerhalb wäre ungünstig.