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Verein appelliert: Windparks zulassen

Bürgerenergiewende Schaumburg Verein appelliert: Windparks zulassen

Der Verein Bürgerenergiewende Schaumburg hat sich mit einem dringenden Appell an die Ratsmitglieder der Samtgemeinde Lindhorst gewandt. Der Verein bittet den Samtgemeinderat, sich dem Votum der Gemeinde Lindhorst „nicht anzuschließen“ und bezieht sich auf die Lindhorster Kritik an dem Samtgemeindevorhaben zur Ausweisung von Vorrangflächen für Windenergieanlagen.

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Samtgemeinde Lindhorst (bab). Der Bauausschuss der Gemeinde hatte bei der jüngsten Sitzung mehrheitlich einer Stellungnahme zur siebten Änderung des Flächennutzungsplans zugestimmt und diese auch dem Rat empfohlen. Der Gemeinderat wird am Mittwoch über die Stellungnahme abstimmen. Hintergrund: Lindhorst hat Angst, dass es von Windrädern „umzingelt“ wird (SN berichteten), unter anderem deshalb, weil die Abstände zwischen den Gebieten den Ratsherren zu gering sind. Lindhorst bezieht sich dabei auf Empfehlungen, die einen Mindestabstand von fünf Kilometern zwischen zwei Vorrangflächen vorsehen.
„Wir möchten darauf hinweisen, dass es sich dabei keineswegs um eine zwingende Vorgabe handelt, sondern lediglich um eine ,weiche‘ Empfehlung, die außerdem nicht in die Endfassung des Windenergieerlasses des Landes vom Dezember 2015 übernommen worden ist“, informiert Manfred Görg, Vorstandsvorsitzender der Bürgerenergiewende Schaumburg. Zudem erinnert der Verein daran, dass es die Samtgemeinde Lindhorst selbst war, welche die nun strittige Fläche am Lohhof im Entwurf des Flächennutzungsplans aufgenommen habe, „wodurch die engere Nachbarschaft der Windvorranggebiete entstanden ist“.
Neben den Vorteilen der Windenergie aus ökologischer Sicht führt die Bürgerenergiewende Schaumburg auch die ökonomischen Möglichkeiten an, die in der Ausweisung neuer Flächen liegen. Die Windenergienutzung biete „die große Chance zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung gerade im ländlichen Raum“. Dazu sei auch die Bürgerenergiegenossenschaft Schaumburg gegründet worden, die Bürgern gezielt die Möglichkeit von Beteiligungen an Investitionen und Erträgen eröffne. „Von den Entwicklern der Windvorranggebiete in der Samtgemeinde Lindhorst hat die Genossenschaft die Zusage, dass sie je nach dem eingesammelten Kapital in Anlagen wird investieren können“, heißt es.

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