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Verhandlungen für Feuerwehrhaus können starten

Samtgemeinde Lindhorst/Heuerßen / Feuerwehr Verhandlungen für Feuerwehrhaus können starten

Die Samtgemeinde Lindhorst bekommt einen neuen Gemeindebrandmeister. Das Feuerwehr-Kommando hatte sich vor einiger Zeit für Ralf Stöber aus Heuerßen als Nachfolger des langjährigen Feuerwehrchefs Manfred Kleine ausgesprochen. Diesem Votum folgte der Samtgemeinderat einstimmig.

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Die jetzige Übungswiese soll Bauplatz fürs neue Haus werden. © gus

Samtgemeinde Lindhorst/ Heuerßen (gus). Die Amtszeit Kleines, der in diesem Jahr sein 62. Lebensjahr vollendet, endet am 31. Oktober dieses Jahres offiziell. Dann übernimmt Stöber das Ruder. Allerdings zunächst nur für zwei Jahre, eigentlich werden Ehrenbeamte für Zeiträume von sechs Jahren bestimmt.

Grund ist, dass Stöber die laufbahntechnischen Voraussetzungen für das Amt fehlen. Deshalb muss der neue Gemeindebrandmeister einen Lehrgang nachholen. Dies ist nach Worten des Ratsvorsitzenden Burkhard Pieper unproblematisch. Auch Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote habe dem Personalwechsel unter diesen Prämissen bereits seine Zustimmung signalisiert.

Und noch aus anderem Grund war die Feuerwehr Thema in der letzten Samtgemeinderatssitzung vor der Kommunalwahl, auch beim zweiten Thema spielte Heuerßen eine Rolle. Dem Feuerwehrhausbau in Heuerßen auf einem Erbbaugrundstück der Kirche in Nachbarschaft des jetzigen Gerätehauses steht offenbar nichts mehr im Weg.

Samtgemeindebürgermeister Gerhard Busche berichtete dem Samtgemeinderat, dass die Kirchengemeinde als Eigentümer nichts gegen die entsprechende Nutzung einzuwenden hat. Deshalb sollen die nötigen Verhandlungen über die Bedingungen des Erbbaurechts gestartet werden.

Der Platz neben dem zu klein gewordenen Feuerwehrhaus war von den Heuerßer Brandschützern von vornherein favorisiert worden. Derzeit nutzen die Brandschützer das Areal bereits zum Training.

Das neue Domizil ist nötig, weil die Feuerwehr in dem alten Haus zu wenig Platz hat. Die immer umfangreichere Ausrüstung – man denke an die in den vergangenen Jahren zahlreicher gewordenen Atemschutzgeräte – ist ebenfalls kaum mehr unterzubringen.

Die Heuerßer und die Lüdersfelder Feuerwehr haben den Wunsch nach neuen Gerätehäusern geäußert. Allerdings soll deren Realisierung frühestens in 2012 beginnen.

Apropos letzte Samtgemeinderatssitzung: Weil Verwaltungschef Busche nicht wieder zur Wahl steht, soll zwecks dessen angemessener Verabschiedung noch eine weitere Zusammenkunft des alten, also des jetzigen Rats organisiert werden.

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