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Windräder: Heuerßen bleibt im Spiel

Denkmalschutz steht Vorrangfläche nicht im Weg Windräder: Heuerßen bleibt im Spiel

Die Heuerßer Windrad-Befürworter können sich freuen: Der Vorrangfläche „D“ für Windenergieanlagen in der Nähe der Domäne Lohhof steht grundsätzlich nichts im Weg. Wie eine Untersuchung ergeben hat, wäre der Denkmalschutz-Charakter des Lohhofs durch einige Windräder „nicht massiv eingeschränkt“, teilte Fachplaner Georg Seibert vom Planungsbüro im Bauausschuss der Samtgemeinde Lindhorst mit.

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Heuerßen hat wieder Hoffnung auf Windräder.

Quelle: kil

Samtgemeinde Lindhorst (kil). Die Heuerßer Fläche nahe Vornhagen war zuletzt nicht mehr im Entwurf für das neue Energiekonzept der Samtgemeinde enthalten, weil die Denkmalschutzbehörde und der Anwohner des Lohhofes Bedenken geäußert hatten. Nur noch die Zone „B“ (Beckedorf/Lindhorst) sollte weiter verfolgt werden. Dieser Entwurf fand im Bauausschuss aber keine Mehrheit, denn die Heuerßer wollten sich damit nicht zufriedengeben. So wurde die Verwaltung beauftragt, zusammen mit dem Fachplaner ein neues Konzept mit den Flächen „B“ und „D“ zu erarbeiten. Das ist geschehen und in Absprache mit der Denkmalschutzbehörde des Landkreises abgestimmt worden.
Zur Untersuchung gehörte auch die Visualisierung von Windrädern in besagter Zone. Diese wurde mit fünf 100 Meter hohen Anlagen, zwei 150 Meter hohen und zwei 190 Meter hohen Windrädern durchgeführt.
Ralf Duhnsen (Grüne), Mitglied im Bauausschuss und Heuerßer Rat, ist damit „sehr zufrieden“, wie er auf Anfrage der SN mitteilte. „Wir haben da richtig drum gekämpft.“ Die Idee sei ein Bürgerwindpark, von dem auch die Einwohner profitierten. Es müssten auch nicht „die größten der größten“ sein, sagte er zur Höhe der Windräder.
Eine weitere Veränderung habe die Untersuchung für die Zone „B“ ergeben, erläuterte Seibert im Ausschuss. Wegen vorhandener Rot- und Schwarzmilane am südlichen Rand des Dülwaldes müsse der nördliche Bereich auf dem Gebiet der Gemeinde Lindhorst aus der Vorrangfläche herausfallen.
Somit würden nun noch die Flächen „D“ und eine abgespeckte Form der Zone „B“ im Verfahren zum neuen Windenergiekonzept weiter verfolgt. Welche Konzentrationszonen aber tatsächlich im Flächennutzungsplan ausgewiesen werden, bleibt noch auf politischer Ebene zu klären. Nach Angaben von Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther soll das Thema auf der nächsten Sitzung besprochen werden.

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