Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
2,55 Millionen Euro kostet die Krippe

Planer stellt Konzept vor 2,55 Millionen Euro kostet die Krippe

Der Kita-Neubau, den die Samtgemeinde nun gemeinsam mit Planer Uwe Brinkmann vorantreibt, der auch beim Feuerwehrhausneubau Regie führt, soll aus einer vier Gruppen umfassenden Krippe und einem vier Gruppen umfassenden Kneipp-Kindergarten bestehen. Der Komplex zwischen dem Feuerwehrgelände und dem Baugebiet Hinteres Hohefeld wird laut Brinkmann eingeschossig gestaltet.

Voriger Artikel
Auf ins „wirkliche Leben“
Nächster Artikel
Feuerwehr bekommt Budget

Bad Nenndorf. Allerdings erhielt Brinkmann zunächst nur den Auftrag, die Krippe zu planen. Weil aber fest vorgesehen ist, auch einen Kindergarten auf dem Gelände zu errichten, hat der Wölpinghäuser bereits ein dafür vorgesehenes Gebäude entworfen.
An der Westseite der Krippe sieht der Entwurf einen Pflanzstreifen vor. Im Norden befindet sich ein weiterer Grünbereich, wo ein Regenrückhaltebecken entstehen soll. 40 Parkplätze würden an der Südseite zwischen Entlastungsstraße und Krippen-Gebäude eingerichtet. Die Mitarbeiter sollen seitlich am Gebäude parken.
Ein Bewegungsraum und zwei Förderräume gehören zum Krippenbereich, mit den Förderräumen will die Kommune die Möglichkeit offenlassen, inklusive Betreuung anzubieten. Die Fassade möchte Brinkmann in der Farbe Grün gestalten, doch es sind auch üppige Fensterflächen vorgesehen. Das Krippengebäude ist schlauchartig angelegt, die Länge beträgt etwa 50 Meter. In ganz ähnlicher Weise könnte östlich daneben der Kindergarten errichtet werden, sodass zwischen beiden Trakten ein Innenhof für die Krippenkinder entstünde.
Die Kosten betragen allein für die Krippe 2,55 Millionen Euro, wobei Brinkmann betonte, dass dies erst eine grobe Schätzung ist. Hinzu kommen noch etwa 180 000 Euro für die Innenausstattung und Geld für ein Regenbecken. Wie teuer der Kindergarten wird, blieb offen.
Udo Husmann (SPD) wies im Schulausschuss auf die Förderchancen hin, doch dafür muss das Vorhaben 2017 umgesetzt werden. Die Samtgemeinde hat einen Förderbescheid vom Land über 720 000 Euro vorliegen (wir berichteten). Verwaltungschef Mike Schmidt ergänzte, dass sogar noch weitere 220 000 Euro an Fördergeld aus einem anderen Topf in Aussicht stehen.
Ralph Tegtmeier (SPD) wies auf dem Umstand hin, dass für den Bau eines Kindergartens keine derartigen Zuschüsse fließen würden. Zum Zeitplan sagte Schmidt auf Anfrage Tegtmeiers, dass der Bau des Kindergartens zeitnah erfolgen soll.

Zehn neue Plätze im Hort

Wegen der langen Warteliste beim Hort will die Samtgemeinde Nenndorf zehn neue Plätze schaffen. Die Landesschulbehörde hat dafür grünes Licht erteilt, dass die zehn Plätze in der Berlin-Schule angeboten werden. 50 Jungen und Mädchen werden derzeit im Hort betreut. Bislang mussten nach Worten von Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt pro Jahr etwa sechs bis sieben Kinder auf der Warteliste vermerkt werden. Doch in diesem Jahr stehen 17 Namen auf der Liste. Daher sei ein kurzfristiger Ausbau der Hortkapazität ratsam. CDU und SPD wollten sogar 20 zusätzliche Plätze. Doch so viele sind räumlich nicht zulässig.

gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg