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„40 Jahr, Erlengrund - schnell verging die Zeit“

Bad Nenndorf / Kindergarten feiert „40 Jahr, Erlengrund - schnell verging die Zeit“

„40 Jahr, Erlengrund - schnell verging die Zeit“, widmeten Kinder und Erzieherinnen ihrem Kindergarten zum 40. Geburtstag ein selbstgetextetes Ständchen. Gemeinsam mit Eltern und dem Förderverein Theo Tausendfuß ist ein buntes Fest auf die Beine gestellt worden – mit Schatzsuche, Clown, Kutschfahrten und musikalischen Höhepunkten.

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Rosen als Anerkennung:  Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese (rechts) gratuliert dem Team des Erlengundkindergartens um Brigitte Constien und deren Vorgängerinnen.

Quelle: tes

Bad Nenndorf (tes). Darunter die Preisträgerin des Musikwettbewerbs „Jugend musiziert“, Emilie Lutter (11), die als „Ehemalige“ mit Anna Klokau Klassische Stücke darbot. Geschenke gab es reichlich: Die Eltern spendeten 736 Euro. Anne Genske von HaarKonzept steuerte die Bratwürstchen bei. T-Shirts in den Farben der vier Gruppen erhielten alle Kinder von Print & Cut Werbetechnik. Viel Beifall galt dem Team um Brigitte Constien für das gelungene Fest und die erfolgreiche Arbeit des Kindergartens.

  Begonnen hat alles am 1. April 1972 – nicht als Scherz, sondern als erster kommunaler Kindergarten der Samtgemeinde mit einer Betriebserlaubnis für 80 Kinder in vier Gruppen und einem Personalbestand von zehn Personen. Die damalige Leiterin Bärbel Kutzinski war ebenso zum Jubiläumsempfang erschienen wie ihre Nachfolgerin Elke Bartels und die Fachberaterin vom Landkreis, Ursula Büthe, die hier einst als Erzieherin arbeitete. Auch die stellvertretende Landrätin Helma Hartmann-Grolm gehört zum Erlengrund-Gründungsteam. Seit 22 Jahren führt Brigitte Constien diese Bad Nenndorfer Bildungseinrichtung mit einem Team aus elf Erzieherinnen, einem Mitarbeiter im Freiwillien Sozialen Jahr und einer Küchenhilfe. Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese, der allen Erzieherinnen mit einer Jubiläumsrose gratulierte, lobte die Leistungen der Kindertagesstätte, die sich immer mehr zur Ganztagseinrichtung entwickelt, in der Bewegung, gesunde Ernährung und Inklusion großgeschrieben wird. Heute besuchen 100 Kinder die Einrichtung, die Hälfte davon ganztägig. Die Nachfrage nach Vormittagsplätzen gehe steig zurück, verwies er auf den steigenden Bedarf nach Ganztagsbetreuung: „Eltern haben ein Recht auf Betreuungsangebote für ihre Kleinsten, um Familie und Beruf vereinbaren zu können.“ Der Erlengrund-Kindergarten sei zudem eines der ersten interkommunalen Projekte: Schon zu Beginn wurden hier nachmittgs 63 junge Rodenberger betreut. Die Samtgemeinde als Träger erneuerte in den letzten zwei Jahren die Bodenbeläge, die Wasserleitungen und gewährte 5000 Euro Zuschuss. „Für unser großes gemeinsames Ziel: die Neugestaltung des Außengeländes“, erklärte Constien.

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