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Bad Nenndorf 40er-Zone im Stillen begraben
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf 40er-Zone im Stillen begraben
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00:17 13.03.2016
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Bad Nenndorf

Im Zuge der Sanierung vor über einem Jahr wurde diese Vorgabe aber scheinbar still und leise abgeschafft – so still, dass selbst mancher Verwaltungsbeamter davon nicht so richtig etwas mitbekommen hat.

 Im Hinblick auf die Beschilderung war die Hauptstraße bereits vor einem Jahr aufgefallen. Lange, nachdem die Bauarbeiten abgeschlossen waren, fehlten immer noch fast sämtliche Verkehrshinweise. In diesem Zusammenhang hatte sich eine Bürgerin an Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt gewandt und sich unter anderem über die „ständige Geschwindigkeitsübertretung“ beklagt, die in ihren Augen mit der fehlenden Beschilderung zusammenhänge. In einem Antwortschreiben von Schmidt hieß es damals, dass „die Beschilderung der Hauptstraße in Bad Nenndorf in Kürze erfolgen wird. Ich hoffe, dass hierdurch bereits eine Geschwindigkeitsreduzierung stattfinden wird“. Auch im Bauausschuss im April wurde das Ganze thematisiert. Doch während die zuständige Baufirma die Hinweise auf Fußgängerwege und Co. im Laufe des Frühlings noch aufstellte, blieben die weiß-roten 40er-Schilder aus.

 Als sich ein Jahr später immer noch nichts getan hatte, wandte sich die Frau an unsere Zeitung. Schmidt zeigte sich auf Anfrage der SN zunächst verwundert: Er sei davon ausgegangen, dass es sich bei der Hauptstraße von vornherein um einen 50er-Bereich gehandelt habe und deshalb auch keine Schilder vorgesehen seien. Seine Rückfrage beim zuständigen Amt ergab jedoch: Auf der Hauptstraße galt vor der Sanierung tatsächlich Tempo 40 – wie alte Navigationsgeräte es auch noch vorgeben. Allerdings sei diese Vorgabe – noch vor seiner Zeit – im Hinblick auf die Sanierung offenbar abgeschafft worden. Demnach gilt in der Hauptstraße offiziell eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Kilometern pro Stunde.

 Schmidt selbst ist mit der aktuellen Situation in Bad Nenndorf insgesamt höchst unzufrieden. Die Geschwindigkeit ortsweit zu begrenzen, sei eine Option, wenn der Rat es so beschließe. Die vielen 40er-Schilder mal hier mal dort machten schon allein verkehrsrechtlich aber keinen Sinn. Deshalb habe er sich unter anderem das Entwickeln eines neuen Verkehrskonzepts für die Kurstadt auf die Fahnen geschrieben. Derzeit hätten die Bereiche Kinderbetreuung und Flüchtlinge Priorität. Nächstes Jahr wolle er das Thema aber in Gänze anpacken. kle

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