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80 Jahre Feuerwehr Horsten

Geburtstagsfeier 80 Jahre Feuerwehr Horsten

80 Jahre Feuerwehr Horsten – diesen Anlass haben die Brandbekämpfer des Bad Nenndorfer Ortsteils gemeinsam mit vielen Gästen ausgiebig gefeiert.

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Zwischen den Reden gönnen sich die „Geburtstagsgäste“ eine kleine Stärkung – kreiert von den Landfrauen, serviert von der Landjugend.

Quelle: kle

Horsten. Zur Begrüßung gab es eine ganze Reihe an herzlichen Grußworten.

 An Altersstruktur und Mitgliederzahlen stehe die Horstener Wehr sehr gut da, stellte Samtgemeindebrandmeister Friedhelm Möller fest. Insgesamt hat die Ortsgruppe zwar „nur“ 23 Mitglieder, gemessen an der Gesamtbevölkerung seien das jedoch mehr als zehn Prozent. Fast die Hälfte der Mitglieder sei zudem unter 40 Jahre alt.

 Bernd Reese, ehemaliger Samtgemeindebürgermeister und selbst Horstener, gab in seiner Rede einen umfangreichen Überblick über die vergangenen 80 Jahre – und eine Zeit noch lange davor. Denn gebrannt habe es natürlich auch schon, bevor es Feuerwehren gab. In alten Aufzeichnungen finden sich viele Berichte über verhängnisvolle Brände in der Gemeinde, die – leider nicht immer erfolgreich – irgendwie gelöscht werden mussten.

 Ob jedoch die „Feuerbannung“, die vor langer Zeit einmal üblich gewesen sei, so hilfreich war, darf wohl bezweifelt werden. Bei dieser Prozedur wurde eine Puppe, die vorher als Kinderspielzeug gedient haben musste, mit einem Zauberspruch belegt und anschließend in die Flammen geworfen, erzählte Reese. Ging das Feuer nicht bald danach aus, so glaubte man, war die Puppe womöglich zuvor von einer Hexe oder einem Wechselbalg berührt worden.

 Bis zu den modernen Löschfahrzeugen und Feuerwehrgerätehäusern von heute war es seither ein weiter Weg. Einen bedeutsamen Einschnitt bildete 1935 die Gründung der Freiweilligen Feuerwehr in Horsten. 30 Männer trugen sich damals in die ausliegende Liste ein, Wilhelm Schweer wurde erster Brandmeister. Seit damals habe die Feuerwehr stetig gezeigt, dass eine intakte Wehr nicht nur dem Brandschutz dient, sondern ebenso „einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben in einer Gemeinde leistet“. Das hob auch Friedhelm Töhte, Vorsitzender des Schützenvereins, hervor und dankte den Feuerwehrleuten nicht nur „für den stetigen Einsatz für Bürger in Not“, sondern ebenso für das nicht minder große Engagement bei der Integration von Neubürgern. Auch hätten sich die Horstener Freiwilligen nie vor Arbeit gescheut, lobte Reese, und hätten beispielsweise das WC und die Treppe des Gerätehauses in Eigeninitiative komplett selbst saniert. kle

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