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Bad Nenndorf Surfen bis zur Muschel
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Surfen bis zur Muschel
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00:17 14.03.2016
Gut vernetzt: Vertreter der Stadtverwaltung und der Sponsoren probieren das freie W-LAN im Kurpark aus. Quelle: kle
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Bad Nenndorf

„Damit sind wir die erste Stadt in ganz Schaumburg.“ Mehrere Antennen auf dem Kurhaus sorgen für eine Internetverbindung in einem Radius von etwa 200 Metern. Schlösschen, Esplanade, Wandelhalle und Teile der Kurhausstraße sind damit abgedeckt. Zusätzliche Hotspots, von denen aus die restliche Innenstadt, vor allem die Fußgängerzone, freies W-LAN erhalten soll, sind die Sparkasse Schaumburg, die Volksbank in Schaumburg und die Hannoversche Volksbank. Alle drei Institute übernehmen zusammen ein Drittel der Installationskosten, insgesamt knapp 13000 Euro, und beteiligen sich außerdem an den Folgekosten, berichtete Schmidt erfreut.

Als letzte Schnittstelle kam außerdem das Staatsbad Nenndorf hinzu, das in der Therme zukünftig ebenfalls freies W-LAN anbieten will. Aktuell ist das Gebäude wegen des Umbaus gesperrt, ab der Wiedereröffnung im April soll die Verbindung aber verfügbar sein.

Anmeldung per E-Mail-Adresse

Die Antennen auf dem Kurhaus ermöglichen eine Verbindungsrate von 100 Mbit pro Sekunde, die zu den Rändern ihres jeweiligen Radius’ hin schwächer wird, erklärte Winfried Zangerle von der Firma Roeschlau, die für die Realisierung des Projekts zuständig ist. Um den Service nutzen zu können, müssen sich die Besucher nur mit einer E-Mail-Adresse anmelden und den Nutzungsbedingungen zustimmen.

Aus rechtlichen Gründen ist eine Vorratsdatenspeicherung vorgegeben, falls sich jemand über die Verbindung illegale Inhalte herunterlädt. Darüber hinaus ist ein Maximum des übertragbaren Datenvolumens festgelegt, und zwar 200 Mbit je halbe Stunde. Damit will die Stadt sicherstellen, dass niemand die Verbindung nutzt, um sich massenweise Filme herunterzuladen. Der Datenschutz sei aber selbstverständlich gewährleistet. Vor der Strahlung der Antennen bräuchten sich die Menschen in jedem Fall nicht zu fürchten, so Zangerle. Diese sei deutlich geringer als beispielsweise die von Handyfunkmasten. kle

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