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Abschied vom Elektrofachmarkt

Keine Ansiedlung in Bad Nenndorf Abschied vom Elektrofachmarkt

Nur scheinbar ist es um das Projekt Fachmarktzentrum Bückethaler Landwehr ruhig geworden. Hinter den Kulissen sind die Verhandlungen darüber vorangetrieben worden – bislang aber ohne konkretes Ergebnis.

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Quelle: pr.

Bad Nenndorf. Mittlerweile setzt die Stadtverwaltung auf ein gemeinsames Planungskonzept mit der Patrizia-AG, die die Expansion ihrer Gewerbeimmobilien in dem Gebiet ebenfalls schon seit geraumer Zeit im Auge hat.

Seit mehr als zwei Jahren ist bekannt, dass das E-Center und der Aldi-Markt in den beiden Patrizia-Gebäuden wachsen wollen. Noch erheblich älter ist das Projekt Fachmarktzentrum der Stadt Bad Nenndorf auf der Wiese direkt gegenüber. Bislang waren vor allem Einwände der Städte Barsinghausen und Stadthagen als Hindernisse aufgetaucht. Aber inzwischen ist der vielleicht wichtigste Teilaspekt offenbar Geschichte: Einen Elektrofachmarkt kann die Stadt wohl nicht zur Ansiedlung bewegen.

Interessent ist wieder abgesprungen

Dies räumte Stadtdirektor Mike Schmidt auf Nachfrage ein. Hauptgrund sei die Entwicklung der gesamten Branche hin zu immer mehr Online-Handel, weshalb alle bisher angefragten Ketten abgelehnt hatten, eine Filiale bei Bad Nenndorf zu eröffnen. Dabei wäre die Stadt beinahe auf anderem Wege zu einem Elektrofachmarkt gekommen, da sich ein Interessent bei der Patrizia-AG gemeldet haben soll, um in deren Gebäude einzuziehen. Nach kurzer Zeit ist der Interessent aber wieder abgesprungen. Nach Informationen dieser Zeitung handelte es sich um die Kette Medi-Max.

Somit bleibt derzeit wenig Konkretes sowohl zu den Expansionsvorhaben als auch zum Fachmarktzentrum – außer, dass der Fahrradhändler Deister-Bike Bad Nenndorf bald den Rücken kehren wird (wir berichteten), um sicher für die eigene Zukunft planen zu können. Die Stadt sitzt laut Schmidt mit allen Beteiligten – dazu gehört auch der Eigentümer der Wiese, auf dem das Fachmarktzentrum stehen soll, – am Verhandlungstisch, um gemeinsam voranzukommen.

Denn die zusätzlichen Gewerbeflächen beider Projekte, die im Flächennutzungsplan und in den Bebauungsplänen neu festzusetzen sind, müssen sich unterm Strich mit den Vorgaben der Raumordnung vertragen. „Es kann nicht sein, dass da etwas geplant wird, das am Ende nicht umsetzungsfähig ist“, so Schmidt. Demnächst stehe der gemeinsame Weg zum Landkreis an, der die Genehmigungsbehörde ist.

Weder Schuhe noch Bekleidung

Vorher will Schmidt noch nicht allzu viele Details preisgeben. Doch er streicht heraus, dass die Stadt kein Interesse hat, in der Bückethaler Landwehr Schuhläden und Bekleidungsgeschäfte entstehen zu lassen. Dies würde die Innenstadt schwächen. Ursprünglich sollte das Fachmarktzentrum außer einem Elektromarkt noch ein Tierfuttergeschäft, einen Sportfachmarkt und einen Lederwarenladen beinhalten.

Die Patrizia AG lehnt derzeit öffentliche Stellungnahmen zu dem gesamten Thema ab. Auch zum möglichen Zeitpunkt der Expansion. Bisher hatte es geheißen, dass Aldi und E-Center 2017 ausgebaut werden. gus

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