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„Abwasch“ fast in trockenen Tüchern

Neuer Brunnen „Abwasch“ fast in trockenen Tüchern

Das Wasserspiel „Großer Abwasch“ befindet sich kurz vor seiner Fertigstellung. Dies hat der damit beauftragte Künstler, Timm Ulrichs, auf Anfrage dieser Zeitung erklärt.

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In der Kunstgießerei Strassacker sind in den vergangenen Wochen die einzelnen Elemente des „Abwaschs“ entstanden. pr.

Bad Nenndorf. Wann der Brunnen aufgestellt wird, ist aber noch nicht fest terminiert.

 Momentan befinden sich die Tassen, Untertassen und Teller in der Kunstgießerei Strassacker in Süßen (Raum Stuttgart). Das Unternehmen ist Ulrichs zufolge spezialisiert auf das Anfertigen von Metallskulpturen. Zahlreiche Künstler beauftragen das Traditionsunternehmen, das unter anderem die Trophäen für die „Bambi“-Verleihung herstellt. Auch die Pokale der Deutschlandtour für Radprofis stammten aus Süßen.

 Jetzt tüftelt Ulrichs mit den Experten bei Strassacker daran, wie die Einzelteile des im Volksmund „Tassenstapel“ genannten Kunstwerks zusammengefügt werden sollten. Schrauben oder schweißen?, lautet die Frage. Denn zum Transport müssen die Elemente teilweise wieder demontiert werden. Außerdem steht der Einbau der Steigleitung für das Wasser bevor. Dabei werde so lange getestet, bis die Wassermenge für den gewünschten visuellen Eindruck stimme.

 Wann der Brunnen in der Kurstadt ankommt, ist noch offen, einen exakten Termin für die Montage am Zentralen Platz gibt es nicht. „Anfang Dezember steht das“, ist Ulrichs jedoch überzeugt. Vor rund zwei Wochen besuchte der Künstler zuletzt die Baustelle am Rande des Kurparks, um sich einen Eindruck vom Fortschritt zu verschaffen. „Die Brunnenkammer ist fertig“, attestiert Ulrichs.

 Mit den Arbeitern werde nun noch abgestimmt, wie der Übergang von den Wegplatten zum eigentlichen Brunnenplatz realisiert wird. Denn ein Becken im eigentlichen Sinne wird es nicht geben – stattdessen versickert das Wasser in einer leichten Vertiefung, die aber gestalterisch an das Areal rundherum angepasst werden soll.

 Bei der Installation in Bad Nenndorf muss die Steigleitung durch eine Bohrung mit dem Gegenstück verbunden werden, das sich bereits im Boden befindet. Möglicherweise kann das Wasserspiel dann aber gar nicht zur Probe eingeschaltet werden. Sollte Frost herrschen, wäre dies zu gefährlich, denn wenn Wasser in den Leitungen zurückbliebe, könnte es gefrieren und die Leitungen bersten lassen.

 Vertraglich vereinbart ist eine Installation des viel diskutierten Brunnens bis Ende des Jahres. Ulrichs sieht keinen Anlass, an der Einhaltung dieser Vorgabe zu zweifeln. gus

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