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Ärger am Alten Sportplatz

Anwohner beklagt zu viel Verkehr Ärger am Alten Sportplatz

Die Straße Alter Sportplatz in Bad Nenndorf ist ein verkehrsberuhigter Bereich. Trotzdem fahren dort viele Autos zu schnell, sagt Anwohner Rudi Reimer. Die Stadt habe versprochen, zu reagieren. Doch seit Ende August sei nichts passiert.

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Die Straße Alter Sportplatz erhitzt die Gemüter.

Quelle: js

Bad Nenndorf (js). „Ich und andere Anlieger sind der Meinung, dass es hier verkehrsmäßig nicht rund läuft“, so Reimer. Er glaube, dass beispielsweise Bodenschwellen die Autofahrer zu gemäßigtem Fahren animieren und dafür sorgen könnten, dass weniger Autos die Straße nutzen. Zuletzt hat die Stadt vor etwa zwei Monaten in einem Schreiben versprochen, eine Geschwindigkeitsmessanzeige in der Straße zu platzieren, um einen Überblick über die Verkehrssituation zu bekommen. „Aber seither haben wir nichts mehr von der Verwaltung gehört“, ärgert sich Reimer.
Zu allem Überfluss habe die Stadt während dieser Zeit der Anfrage eines einzelnen Anwohners sehr wohl Beachtung geschenkt. Dieser hatte angemahnt, dass ihm die nahen Parkplätze an seiner Einfahrt beim Einparken behindern würden. Die Verwaltung nahm sich der Sache an und schraffierte die angrenzenden Flächen, um zu zeigen, dass dort das Parken verboten ist.
„Das stimmt“, sagt André Lutz, Amtsleiter Bildung und Soziales, „aber dort lag auch wirklich eine dringende Notwendigkeit vor“. Der Anwohner habe durch parkende Autos tatsächlich Probleme gehabt, in seine Einfahrt zu gelangen. Im Gegensatz dazu sei im Straßenbereich kein dringender Handlungsbedarf vorhanden. Mehrmals habe man vor Ort, auch in anderen Zusammenhängen, die Verkehrssituation am Alten Sportplatz inspiziert. „Aber wir konnten kein erhöhtes Verkehrsaufkommen feststellen“, so Lutz.
Nichtsdestotrotz soll zeitnah das Geschwindigkeitsmessgerät aufgestellt werden, um über einen längeren Zeitraum und zu jeder Tageszeit den Verkehr zu dokumentieren. „Im Moment sind Bodenwellen wohl nicht notwendig, aber wir lassen uns bei der Auswertung der Daten gerne eines Besseren belehren“, sagt Lutz.

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