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Bad Nenndorf Ampel: Pferd „von hinten aufgezäumt“
Schaumburg Nenndorf Bad Nenndorf Ampel: Pferd „von hinten aufgezäumt“
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00:28 18.12.2014
Quelle: Symbolfoto
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Bad Nenndorf/Waltringhausen

Bad Nenndorf/Waltringhausen. Die CDU-Fraktion hatte die Bedarfsampel während der Haushaltsberatungen vor rund einem Jahr zur Sprache gebracht. Da die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr für die Bundesstraße verantwortlich ist, wurde diese gebeten, die Zahl der Fußgänger und Radfahrer zu ermitteln, die die Kreuzung überqueren. Im Bauausschuss berichtete Stadtdirektor Mike Schmidt nun, dass es eine Zählung gegeben hat, aber dass diese nicht die erforderlichen Werte erbracht habe.

Heinrich Steding (CDU) wunderte sich über diese Nachricht, und er war nicht der Einzige. „Ich frage mich ja auch: Waren die nachts da oder in den Ferien?“, formulierte auch Schmidt seine Verwunderung. Steding kritisierte, das Pferd werde „von hinten aufgezäumt“. Es liege auf der Hand, dass die Zahl der Passanten und Radfahrer stiege, stünde an der Stelle eine Ampel. Derzeit wiesen sicherlich viele Eltern ihre Kinder an, die Kreuzung zu meiden, glaubte Steding.

Schmidt sagte, dass die Verwaltung das Thema dennoch weiterverfolge, da Konsens herrsche, dass eine Bedarfsampel an der stelle Sinn mache. Es soll eine Befragung gestartet werden, um zu ermitteln, wie viele Eltern ihren Nachwuchs derzeit anweisen, die Kreuzung nicht zu nutzen. Und ob sie es sich anders überlegen würden, wenn dort eine Bedarfsampel stünde. gus

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