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Ampel wird erheblich teurer

40000 Euro Ampel wird erheblich teurer

Um fast 40000 Euro ist der Kostenansatz für die Ampel an der Bundesstraße 442/Einmündung Gehrenbreite angewachsen. Dies wurde bei der Haushaltsberatung des Bauausschusses am Mittwoch bekannt. Bislang waren die Politiker von 85000 Euro ausgegangen. Jetzt stehen 127000 Euro zu Buche.

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Bad Nenndorf/Waltringhausen (gus). Zahlen muss voraussichtlich allein die Stadt Bad Nenndorf. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hatte die Ampel abgelehnt, sie nur unter der Prämisse erlaubt, dass die Stadt die Kosten trägt. Im Bauausschuss wurden zaghafte Hinweise auf mögliche Fördertöpfe laut, konkrete Ideen gab es aber nicht.

 Der vorliegende Entwurf sieht mehr als eine Ampel vor. Der Geh- und Radweg entlang der Gehrenbreite muss an der Einmündung einige Meter in Richtung Kreuzriehe fortgesetzt werden. An der Stelle soll der Überweg zum Radweg entlang der Bundesstraße entstehen. Inklusive Ampel und Beschilderung belaufen sich die Kosten auf 117000 Euro, weitere 7000 Euro umfassen die Planungskosten.

 Die CDU steht weiter hinter dem Projekt. Frank Steen (WGN) erinnerte daran, dass vor Jahren einmal seitens der CDU von 10000 Euro Kosten die Rede gewesen war. Die 124000 Euro einfach in den Haushalt für 2016 zu stellen, lehnte Steen ab. Besser wäre es, mit der Landesbehörde noch einmal zu verhandeln.

 Sowohl Ralph Tegtmeier (SPD) als auch Erich Thies (CDU) plädierten dafür, die 124000 Euro in den Etat aufzunehmen. Geschehe dies nicht, drohe die Gefahr, dass das Unterfangen erneut auf Jahre verzögert wird. „Erst wollten wir die Genehmigung, jetzt haben wir sie. Da sollten wir jetzt nicht die lange Nase zeigen und sagen: Wir haben kein Interesse mehr“, betonte Thies.

 Michael Kosian (WGN) fragte nach der Unterhaltungspflicht für die Ampelanlage. Diese liege bei der Stadt, wie Bauamtsmitarbeiterin Mandy Keppel erklärte. Steding warnte davor, das Vorhaben zu zerreden. Der CDU-Politiker schlug vor, 100000 Euro in den Etat zu stellen und – sollte diese Summe nicht ausreichen – den Rest gegebenenfalls per Nachtrag zu schultern.

 Vorsitzender Herbert Kruppa (SPD) wies auf die Fürsorgepflicht für die Kinder hin. Er ließ darüber abstimmen, die kompletten 124000 Euro in den Etat einzubringen. Mit fünf Ja-Stimmen und drei Enthaltungen der WGN votierte der Bauausschuss dafür. Die SPD forderte aber, dass die Verwaltung noch einmal über die Kosten verhandelt.

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