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An einem Strang ziehen

Bad Nenndorf An einem Strang ziehen

Außer Agnes Miegel hat sich der Rat der Stadt Bad Nenndorf noch einem weiteren politischen Zankapfel gewidmet. Erneut kochten die Emotionen über die ausstehende Kurhaussanierung hoch. Einige wenige bemühten sich um einen Konsens und zukünftig eine bessere Zusammenarbeit.

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Es ist und bleibt ein Zankapfel: Das Kurhaus.

Quelle: kle

Bad Nenndorf. Anlass war ein Schreiben von WGN-Mitglied Bernd Zimmermann an die Verwaltung, in dem er monierte, dass im Verwaltungsausschuss noch immer kein Beschluss über die Vorlage „Kurhaus“ gefasst wurde. Er drängte darauf, dieses in einer der nächsten Sitzungen nachzuholen. „Es gibt einen Bürgerentscheid, dem ein Kostendeckungsvorschlag für eine Sanierung zugrunde liegt“, erklärte er dem Rat. Die Details seien sicherlich diskutabel, „aber sich auf die Hinterbeine zu stellen und immer noch zu sagen: Ich will das nicht“, das könne einfach nicht sein.

 Damit bezog sich Zimmermann auch auf seinen Vorredner Erich Thies von der CDU, der noch einmal betonte: „Ich war gegen eine Sanierung und bin es noch heute.“ Eine so aufwendige Maßnahme für ein gewerblich genutztes Gebäude – gerade in Anbetracht anstehender Großprojekte wie das Feuerwehrgerätehaus – halte er nach wie vor für falsch und die Vorstellungen der WGN für absolut unrealistisch.

 Volker Busse (SPD) stellte sich gegen die Vorwürfe der WGN: „Wir sind hier nicht die Verhinderer.“ Der Beschluss, das Kurhaus zu sanieren, existiere bereits. Für alles Weitere brauche es eben einen gewissen Vorlauf, „wir müssen erst die Finanzierung sichern“.

 Heinrich Bremer, Leiter des Amtes für Zentrale Dienste, argumentierte in eine ähnliche Richtung. „Wir haben die Situation aufgearbeitet und auch das feste Vorhaben, das so umzusetzen.“ Einige Punkte seien aber noch ungeklärt. Der Antrag auf Fördermittel in Höhe von rund zwei Millionen Euro sei zum Beispiel noch nicht durch. „Wenn wir die nicht kriegen, müssen wir einen Kredit aufnehmen“, erklärte er. Auch die Mieter könne man nicht zwingen, die vorgelegten Verträge sofort zu unterschreiben.

 Zwar könne der Rat auch im jetzigen Planungsstadium das Konzept beschließen, es bestünden dann aber einige finanzielle Risiken. Er richtete deshalb abschließend den Appell an alle Ratsleute: „Arbeiten wir doch gemeinsam, und ziehen wir an einem Strang – das erleichtert uns die Arbeit ungemein.“kle

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