Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Anstrengend und spannend

Gänseessen der CDU Anstrengend und spannend

Zum Entenessen im Schaumburger Hof hatte die CDU Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt als Gastredner eingeladen. Temperamentvoll hat er den 110 Gästen seine ersten 111 Tage im Amt geschildert und zu aktuellen Themen Stellung genommen.

Voriger Artikel
25000 Euro Schulden, 335 Euro Guthaben pro Kopf
Nächster Artikel
SPD will Zoo erhalten

Mike Schmidt hält eine temperamentvolle Rede vor den Teilnehmern des Entenessens.

Quelle: ar

Horsten . Horsten. „Es ist eine spannende Zeit gewesen, in der gleich zu Beginn zielorientiertes Handeln erforderlich war“, beschreibt er seine ersten Eindrücke.

Gleich in der ersten Amtsleiterrunde ging es um kleine und große Veränderungen. Der Beschluss,  einen Weihnachtsbaum im Rathaus für eine stimmungsvolle Atmosphäre aufzustellen, gehörte genauso dazu wie der Abbau von seiner Ansicht nach zu großen Kontrollmechanismen.

Eigenverantwortliches Handeln zu stärken, sei das Ziel gewesen. Die gute Stimmung und hohe Motivation seitens der Mitarbeiter seien bereits spürbar.

Eine weitere Veränderung ist nun in Angriff genommen worden: Ab Juni soll die Stelle des Amtsleiters für das Bauamt durch einen Architekten oder Bauplaner besetzt werden. Das Bewerbungsverfahren laufe bereits. Nach Schmidts Aussage sind auch schon vielversprechende Gespräche geführt worden.

Ebenfalls verändern wird sich der Internet-Auftritt der Gemeinde. Etwa zum 10. April soll die neue Homepage stehen.

Dass er sich um viele Dinge persönlich gekümmert hat, wie die drohende Schließung der Bäckerei Bernhardt oder die Sorge in der „Blumenfee“ vor ausbleibender Kundschaft aufgrund der Sanierung der Bahnhofsstraße, ist wohl noch gewöhnungsbedürftig. „Ich habe mich drei Mal für mein persönliches Erscheinen entschuldigt“, merkte Schmidt schelmisch an.

Auch, dass er seine Familie habe stehen lassen, als ein Brand das Haus der Familie Freiberg zerstört hat, ist für ihn selbstverständlich. „Da habe ich vor Ort zu sein“, erklärte er in einem Atemzug mit dem Hinweis, dass er jedem gern noch einmal das Spendenkonto nennt.

Zum schon lange schwelenden Streit um das Kurhaus führte Schmidt an, dass das erstellte Finanzkonzept für die Kollegen in der Verwaltung eine „Riesenerleichterung“ sei und er als Stadtdirektor den Auftrag habe, den Bürgerentscheid umzusetzen, statt ihn zu bewerten.

„In den letzten Jahren haben wir viel in Beton investiert. Nun sind wir gefordert, das Sanierungsgebiet mit Leben zu füllen“, umschrieb der Samtgemeindebürgermeister abschließend die zukünftigen Aufgaben in der Kurstadt und bedankte sich bei allen Beteiligten: „Danke für die ersten 111 Tage.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg